Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 25 Jahren Kunst revolutioniert
Marko MargrafChicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 25 Jahren Kunst revolutioniert
Chicks on Speed: Das Münchner Kunstkollektiv, das seit 1997 die globale Kreativszene prägt
Seit 1997 gestaltet das in München gegründete Kunstkollektiv Chicks on Speed die internationale Kunst- und Musiklandschaft maßgeblich mit. Die Gruppe, ins Leben gerufen von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse, verschmilzt Musik, bildende Kunst und Performance zu mutigen, disziplinübergreifenden Projekten. Ihr Einfluss reicht weit über Deutschland hinaus und hat mit ihrem hands-on-Ansatz, der von elektronischer Musik geprägt ist, zahlreiche ähnliche Kollektive inspiriert.
Vor über 25 Jahren begannen die drei Künstlerinnen ihre Arbeit in München. Ihr Stil entzieht sich einfachen Kategorisierungen – er umfasst Musikproduktion, Malerei, Skulptur und sogar Textildesign. Kollagen, Filme und Body-Art ergänzen ihr vielseitiges Schaffen.
Neben Ausstellungen und Performances hat das Kollektiv künstlerische Forschung betreiben und Bildungsworkshops geleitet. In diesen Formaten vermitteln sie ihre kreative Philosophie, die auf Zusammenarbeit und Experimentierfreude setzt. Ihr markantes DIY-Ästhetik, verwurzelt in der elektronischen Kultur, findet weltweit Anklang bei Künstler:innen – auch wenn ihr gesamtes Wirken bis heute nicht umfassend dokumentiert ist.
In Deutschland ist ihre Präsenz längst tief verankert. Von provokanten Kostümen bis zu multimedialen Installationen hinterfragen sie konventionelle Grenzen zwischen Kunstformen. Durch ihre Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, stets neue Medien zu erkunden, bleiben sie seit Jahrzehnten relevant.
Das Erbe von Chicks on Speed erstreckt sich heute über Kontinente: Ihre interdisziplinären Methoden haben eine ganze Generation von Schöpfer:innen beeinflusst. Mit Workshops und öffentlichen Projekten fördern sie weiterhin neuen Nachwuchs und halten ihren Ansatz in der zeitgenössischen Kunst lebendig. Besonders in der deutschen Kultur hinterlassen sie ein bleibendes Zeugnis ihrer Innovationskraft.






