Freiburg setzt auf Remondis: Neue Schule dank Müllvertrag finanziert
Franka MeisterFreiburg setzt auf Remondis: Neue Schule dank Müllvertrag finanziert
Freiburg hat seine langjährige Partnerschaft mit Remondis verlängert, um die Abfallwirtschaft zu sichern und ein großes Bildungsprojekt zu finanzieren. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und schafft damit Planungssicherheit für die Müllabfuhr und Straßenreinigung der Stadt. Gleichzeitig unterstützt die Vereinbarung den Bau einer neuen Verbundschule im westlichen Stadtteil Tuniberg.
Die Stadt hatte für den Abfallwirtschaftsvertrag ein wettbewerbliches Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Remondis setzte sich mit einem Angebot durch, das auf Kreislaufwirtschaft, Innovation und die Verringerung von Umweltbelastungen abzielt. Das Verfahren erbrachte Einnahmen in Höhe von 21 Millionen Euro, die vollständig für das Verbundschulprojekt vorgesehen sind.
Laut dem neuen Abkommen behält Remondis einen Anteil von 47 Prozent an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF), dem kommunalen Dienstleister für Abfallentsorgung und Straßenreinigung. Dies gewährleistet Kontinuität und eine langfristige Planung für das Freiburger Abfallsystem.
Die Verbundschule in Tuniberg wird eine dreizügige Gemeinschaftsschule mit einer dreizügigen gymnasialen Oberstufe vereinen. Sie bietet Platz für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler und umfasst eine Mensa sowie eine große Sporthalle. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Bildung im Westen der Stadt dar.
Die verlängerte Zusammenarbeit mit Remondis verschafft Freiburg finanzielle Mittel und operative Stabilität. Die 21 Millionen Euro aus der Ausschreibung fließen in den Neubau der Schule, während der Vertrag die Zuverlässigkeit der Abfalldienstleistungen sichert. Beide Vorhaben sollen die zukünftige Entwicklung der Stadt voranbringen.
