23 March 2026, 19:10

Flüchtiger Känguruhase in Spandau sorgt für Berliner Tier-Sensation

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiger Känguruhase in Spandau sorgt für Berliner Tier-Sensation

Känguruhasen-Sichtung in Berlin-Spandau: Flüchtiger Beutelsäuger sorgt für Aufregung

In Berlin-Spandau, im Stadtteil Kladow, wurde ein freilaufender Känguruhase gesichtet. Das Tier, das zunächst fälschlich für ein Känguru gehalten wurde, war am Sonntag von seinem Besitzer entkommen und später von Anwohnern sowie der Polizei beobachtet worden. Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf, betonten jedoch, dass von dem Tier unter normalen Umständen kaum eine Gefahr für Erwachsene ausgehe.

Die Sichtung am Sonntag löste eine Welle der Begeisterung in der Stadt aus. Auf sozialen Medien verbreiteten sich rasend schnell Memes, Witze und kurze Videos des entlaufenen Känguruhasen, während lokale Medien wie die B.Z. und der rbb über das ungewöhnliche Ereignis berichteten. Bis Mitte 2024 war der Känguruhase zu einer kleinen lokalen Legende geworden – mit Merchandise-Artikeln und spielerischen Spekulationen über seinen Verbleib.

Die Behörden gaben klare Verhaltensregeln für den Fall einer Begegnung mit dem Tier heraus. Demnach solle man nicht wegrennen, mit den Armen wedeln oder versuchen, größer zu wirken. Stattdessen werde empfohlen, sich langsam und seitwärts zu entfernen – besonders für Kinder. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs rieten die Experten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.

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Trotz des anfänglichen Hypes gab es keine bestätigten Meldungen über das weitere Schicksal des Känguruhasen. Mit der Zeit ebbte das öffentliche Interesse ab, auch wenn bis 2026 hin und wieder nostalgische Erinnerungen an Berlins kurzen "Känguru-Moment" auftauchten.

Die Flucht des Känguruhasen schuf einen flüchtigen, aber unvergesslichen Moment für die Berliner. Zwar galt das Tier nie als ernsthafte Bedrohung, doch seine plötzliche Präsenz löste allgemeine Belustigung und lokale Mythenbildung aus. Die Behörden raten nach wie vor zu sicherem Abstand und bitten um Meldungen bei weiteren Sichtungen – für alle Fälle.

Quelle