31 May 2026, 06:29

Experten fordern: Tabaksteuern sollen Gesundheitskosten decken und Raucher entmutigen

Welt ohne Tabak Tag: Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck und CDU- und SPD-Politiker fordern höhere Tabaksteuer und Preise für Zigaretten und E-Zigaretten

Experten fordern: Tabaksteuern sollen Gesundheitskosten decken und Raucher entmutigen

Eine Debatte ist entbrannt, wie die Einnahmen aus der Tabaksteuer zur Bekämpfung gesundheitlicher Folgen des Rauchens eingesetzt werden sollten. Fachleute fordern strengere Maßnahmen, darunter höhere Steuern und eine bessere Finanzierung des Gesundheitswesens. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Suchtraten zu senken und rauchbedingte Erkrankungen zu verhindern.

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Simone Borchardt argumentierte, dass die Tabaksteuern nach dem Verursacherprinzip verwendet werden sollten. Sie schlug vor, einen angemessenen Teil dieser Einnahmen in einen Gesundheitsfonds fließen zu lassen, um die medizinischen Kosten durch das Rauchen zu decken. Ihr Ansatz konzentriert sich darauf, die Tabakindustrie für die Belastungen im Gesundheitswesen zur Verantwortung zu ziehen.

Christos Pantazis betonte die Notwendigkeit, Sucht zu reduzieren und Krebs vorzubeugen. Er unterstützte höhere Preise und eine stabile Tabakbesteuerung als zentrale Instrumente, um junge Menschen vom Rauchbeginn abzuhalten. Studien zeigen bereits, dass gestiegene Kosten potenzielle Neuraucher abschrecken und aktuellen Rauchern das Aufhören erleichtern.

Hendrik Streeck bezeichnete eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer als möglichen Erfolg für die öffentliche Gesundheit. Seiner Meinung nach würden stärkere finanzielle Abschreckungsmaßnahmen die Raucherquote weiter senken. Die kombinierte Forderung nach höheren Steuern und besser finanzierter Gesundheitsversorgung spiegelt eine umfassende Strategie wider, um die Schäden des Rauchens zu bekämpfen.

Die Vorschläge sehen vor, die Tabaksteuereinnahmen umzuwidmen – zugunsten des Gesundheitswesens – und gleichzeitig die Preise zu erhöhen, um den Tabakkonsum zu reduzieren. Falls umgesetzt, könnten diese Maßnahmen die Sucht unter Jugendlichen verringern und die finanzielle Belastung der Gesundheitssysteme mindern. Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, über mögliche Schritte zu beraten.

Quelle