Elbtunnel-Durchbruch beschleunigt Deutschlands Energiewende mit Rekordtempo
Ron StollElbtunnel-Durchbruch beschleunigt Deutschlands Energiewende mit Rekordtempo
Elbtunnel-Durchbruch früher als geplant gelungen
Der 5,2 Kilometer lange Tunnel unter der Elbe verbindet künftig Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen. Das Bauwerk ist ein zentrales Element der deutschen Energiewende.
Mit maschinellem Tunnelvortrieb trieben die Bauteams die Röhre mehrere Dutzend Meter unter dem Flussbett voran. Herausfordernde geologische Verhältnisse, darunter wasserführende Bodenschichten, erschwerten die Arbeiten. Dennoch beschleunigte sich der Fortschritt auf den letzten 400 Metern, wo stabiles Gelände zügiges Vorankommen ermöglichte.
An Spitzentagen schaffte das Team bis zu 32,6 Meter pro Tag, die beste Wochenleistung lag bei 158,7 Metern. Nach dem erfolgreichen Durchbruch konzentrieren sich die Arbeiten nun auf den Innenausbau und die technische Ausstattung des Tunnels.
Fertiggestellt wird er hochspannungsfähige Gleichstromkabel beherbergen, die unter dem Fluss verlaufen und Teil des Stromkorridors SuedLink sein werden. Das Projekt bleibt damit ein entscheidendes Infrastrukturvorhaben für die Energiezukunft Deutschlands.
