23 May 2026, 02:44

Dobrindt lehnt Panikmache vor AfD-Erfolgen in Ostdeutschland ab

Innenminister Dobrindt: Warnungen vor AfD-Putsch sind Schreckschuss

Dobrindt lehnt Panikmache vor AfD-Erfolgen in Ostdeutschland ab

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Bedenken hinsichtlich eines möglichen Machtzuwachses der rechtspopulistischen AfD bei den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland zurückgewiesen. Er warnte davor, sich auf worst-case-Szenarien zu konzentrieren, und bezeichnete solche Warnungen als übertrieben und verfrüht.

Dobrindt lehnte Vorschläge ab, die den Zugang zu sensiblen Sicherheitsinformationen blockieren sollen, falls die AfD in einem Bundesland an die Regierung käme. Er hinterfragte, warum Beamte sich auf eine unwahrscheinliche Alleinregierung der AfD vorbereiten sollten, und bezeichnete solche Planungen als unnötig.

Auch die Sorgen vor ausländischer Einmischung in die Wahlen relativierte er. Zwar räumte er ein, dass es seit Langem Desinformations- und Einflusskampagnen in sozialen Medien gebe – teilweise mit Verbindungen zu ausländischen Akteuren –, doch gebe es keine klaren Belege für ernsthafte Versuche, die Wahl zu manipulieren.

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Der Minister betonte, dass durch proaktives politisches Handeln unerwünschte Entwicklungen noch verhindert werden könnten. Zwar bleibe Zeit, Risiken anzugehen, doch sehe er derzeit keine Zunahme verdächtiger Aktivitäten vor den Wahlen.

Dobrindts Äußerungen signalisieren Vertrauen in die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen. Er mahnte zur Gelassenheit angesichts hypothetischer Bedrohungen, ohne dabei die Notwendigkeit von Wachsamkeit zu vernachlässigen. Die Debatte über eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD bleibt indes umstritten – besonders mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen.

Quelle