08 June 2026, 00:25

Deutschland verkauft 50.000 Bitcoin für fast 3 Milliarden Dollar in Rekordzeit

Deutschland wurde für den Verkauf von Bitcoin verspottet - Es sieht immer weniger peinlich aus

Deutschland verkauft 50.000 Bitcoin für fast 3 Milliarden Dollar in Rekordzeit

Deutschland verkauft beschlagnahmte Bitcoin im Rekordtempo – und erlöst Milliarden

Innerhalb von knapp einem Monat hat Deutschland fast 50.000 beschlagnahmte Bitcoin veräußert und dabei Milliarden erwirtschaftet. Die Bundesregierung stoß die Kryptowährung zwischen Juni und Juli 2024 ab – ursprünglich stammten die Bestände aus einer Beschlagnahmung im Zusammenhang mit einer Piraterie-Plattform zu Beginn des Jahres. Die Transaktionen fielen in eine Phase hoher Preisschwankungen, da der Bitcoin-Kurs nahe dem durchschnittlichen Verkaufswert pendelte.

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Im Januar 2024 hatten sächsische Behörden rund 50.000 BTC von den Betreibern von Movie2K sichergestellt, einer inzwischen geschlossenen Raubkopie-Website. Bis Mitte 2024 begann die deutsche Regierung mit dem Verkauf der Bestände – und schloss den Prozess in nur 23 Tagen ab, zwischen dem 19. Juni und dem 12. Juli.

Die Verkäufe erfolgten über große Börsen wie Kraken, Bitstamp, Coinbase sowie die Handelsplattformen Cumberland und Flow Traders. Bei einem durchschnittlichen Preis von etwa 57.900 US-Dollar pro Bitcoin erzielte der Staat aus der Transaktion rund 2,89 Milliarden US-Dollar.

Seither hat sich der Bitcoin-Kurs verändert: Nach einem kurzen Einbruch unter 60.000 US-Dollar zu Beginn des Jahres 2025 notiert die Kryptowährung aktuell bei etwa 62.000 US-Dollar – rund 7 Prozent über dem deutschen Verkaufspreis. Zwar wirkte der Abstoßungskurs Anfang 2025, als Bitcoin seinen Höchststand erreichte, zunächst ungünstig, doch die Differenz hat sich mittlerweile verringert. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt wieder unter den durchschnittlichen Verkaufspreis der Regierung drücken.

Der Zeitpunkt des Verkaufs fiel mit einer breiteren Marktschwäche zusammen. Anfang 2025 verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs an 13 aufeinanderfolgenden Tagen Abflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar, was zusätzlichen Druck auf die Kurse ausübte.

Mit dem Abschluss der Bitcoin-Verkäufe hat Deutschland fast 2,9 Milliarden US-Dollar erlöst – zu einem Durchschnittspreis, der nur knapp unter dem aktuellen Marktniveau liegt. Da Bitcoin derzeit etwa 7 Prozent höher gehandelt wird, bleibt der staatliche Exit-Preis nah an der heutigen Bewertung. Die Transaktion zählt zu den größten staatlich gesteuerten Krypto-Liquidationen der bisherigen Geschichte.

Quelle