Deutschland plant Bewerbung für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 – Steinmeier gibt Rückendeckung
Ron StollDeutschland plant Bewerbung für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 – Steinmeier gibt Rückendeckung
Deutschland treibt seine Pläne voran, die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich öffentlich hinter die Idee gestellt und damit deutliche politische Unterstützung signalisiert. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der das Land sich auf die Auswahl einer Bewerberstadt für künftige Kandidaturen vorbereitet.
Steinmeier machte deutlich, dass er sich eine Rückkehr der Olympischen Spiele nach Deutschland mehr als 50 Jahre nach München 1972 wünscht. Obwohl er persönlich eine Bewerbung für 2040 oder 2044 bevorzugt, hat seine Unterstützung das Interesse an allen drei möglichen Kampagnen beflügelt. Seine Stellungnahme wurde von Otto Fricke, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), begrüßt, der dies als einen positiven Schritt bezeichnete.
Der DOSB wird am 26. September 2026 über die deutsche Bewerberstadt für die Spiele 2036, 2040 und 2044 entscheiden. Drei Regionen – München, Köln-Rhein-Ruhr und Berlin – gelten nach Steinmeiers Aussagen nun als stärkere Anwärter. Katar, das lange als wahrscheinlicher Favorit für 2036 galt, sieht sich unterdessen wachsenden Zweifeln wegen Sicherheitsbedenken ausgesetzt.
Fricke betonte, dass der deutsche Sport die Bedeutung des Jahres 2036 unabhängig vom Austragungsort mit der gebotenen Sorgfalt angehen werde. Im Mittelpunkt stehe die Vorbereitung einer verantwortungsvollen und wettbewerbsfähigen Bewerbung.
Die Entscheidung des DOSB im Jahr 2026 wird die nächsten Schritte Deutschlands im olympischen Rennen bestimmen. Steinmeiers Rückendeckung hat die Aussichten für München, Köln-Rhein-Ruhr und Berlin bereits gestärkt. Angesichts der Unsicherheiten um Katars Bewerbung könnten sich Deutschlands Chancen in den kommenden Jahren weiter verbessern.






