13 June 2026, 18:22

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Sozialflügel der CDU verwirft Überlegungen zu Gesprächen mit der AfD

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmerunion CDA, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Er begründete dies damit, dass die Partei ein völlig anderes politisches und gesellschaftliches System anstrebe. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Debatte darüber zunimmt, wie sich die etablierten Parteien gegenüber der AfD positionieren sollten.

Radtke zog Parallelen zwischen der AfD und der rechtsextremen Bewegung von Marine Le Pen in Frankreich. Die Partei wolle ein anderes Deutschland und ein anderes Europa, so der CDA-Chef. Zugleich lehnte er Forderungen ab, die AfD durch Druck zu einer Distanzierung von extremistischen oder prorussischen Positionen zu bewegen – solche Versuche seien irreführend.

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Der CDA-Vorsitzende betonte, dass Glaubwürdigkeit und eine enge Bindung an die Wähler entscheidend seien, um Extremismus entgegenzuwirken. Beide Faktoren fehlen seiner Ansicht nach derzeit. Unterdessen schlug der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück einen neuen Ansatz vor: Die Parteien sollten klare inhaltliche Grenzen für einen möglichen Dialog mit der AfD definieren.

Radtkes Haltung steht für eine klare Absage an jede Zusammenarbeit mit der AfD. Steinbrücks Vorschlag unterstreicht die anhaltende Diskussion darüber, wie mit dem Aufstieg der Partei umzugehen ist. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob eine Einbindung oder Ausgrenzung der AfD die bessere Strategie ist.

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