Bundeswehr plant mehr Tierversuche für militärische Forschung und Rüstung
Ron StollBundeswehr plant mehr Tierversuche für militärische Forschung und Rüstung
Das deutsche Verteidigungsministerium hat angekündigt, dass in den kommenden Jahren mit einem Anstieg von Tierversuchen für militärische Forschungszwecke zu rechnen ist. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit veränderten Bedrohungseinschätzungen, dem Ausbau der Streitkräfte und laufenden Rüstungsprojekten.
Das Ministerium informiert regelmäßig den Bundestag über seine Aktivitäten in der Wehrforschung. Es bestätigte, dass Tierversuche weiterhin Teil der Maßnahmen zum Schutz und zur Versorgung von Soldaten seien. Zwar sei die Zahl solcher Versuche in den letzten Jahren zurückgegangen, doch erwarten Beamte nun eine Umkehr dieses Trends.
Sämtliche Tierversuche der Bundeswehr erfolgen dem Ministerium zufolge unter Einhaltung der Tierschutzbestimmungen. Detaillierte Zahlen wurden jedoch nicht veröffentlicht – mit Verweis auf die sensible Natur bestimmter Forschungsvorhaben im Verteidigungsbereich.
Der erwartete Anstieg der Tierversuche folgt breiteren Veränderungen in den militärischen Prioritäten und Forschungsanforderungen. Das Ministerium werde die Praxis weiterhin überwachen und im Einklang mit den geltenden Tierschutzstandards regulieren.






