Brandenburg stockt Schlüsselministerien mit zwei neuen Staatssekretären auf
Franka MeisterBrandenburg stockt Schlüsselministerien mit zwei neuen Staatssekretären auf
Die Brandenburgische Landesregierung hat zwei zusätzliche Staatssekretäre ernannt, um Schlüsselressorts zu stärken. Die Maßnahme folgt auf jüngste Personalveränderungen, die darauf abzielen, die Führung in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit zu festigen. Sowohl SPD als auch CDU verteidigten die Entscheidungen mit Verweis auf die gestiegene Arbeitsbelastung der Minister.
Jan Redmann, stellvertretender Ministerpräsident und CDU-Mitglied, wird in seinem Ressort künftig von zwei Staatssekretären unterstützt. Uwe Schüler ist bereits im Innenministerium tätig, hinzu kommt nun Jörg Treffke als zweiter Staatssekretär. Treffke leitete zuvor die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr im selben Ministerium.
Im Ministerium für Gesundheit und Soziales wurde Friederike Haase zur zweiten Staatssekretärin berufen. Zuvor hatte sie eine ähnliche Position im Wirtschaftsministerium inne. Johannes Wagner war bereits als Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz bestellt worden.
Die SPD-Landtagsfraktion hinterfragte, ob auch René Wilke (SPD) einen zweiten Staatssekretär erhalten sollte. Die Abgeordneten argumentierten, sein erweiterter Aufgabenbereich rechtfertige zusätzliche Unterstützung. Die Partei verteidigte die Entscheidung, im Gesundheitsministerium zwei Staatssekretäre einzusetzen, und verwies auf die wachsenden Anforderungen an das Ressort.
Die Personalaufstockung kommt Schlüsselministerien unter Führung von CDU und SPD zugute. Treffkes Erfahrung im Sicherheitsbereich und Haases wirtschaftlicher Hintergrund bringen gezielte Fachkompetenz ein. Die Veränderungen spiegeln die Bemühungen wider, die gestiegene Arbeitslast in der Brandenburgischen Landesregierung zu bewältigen.






