Bodenseekreis prüft Zukunft der Krankenhausversorgung nach Bieter-Präsentationen
Juan MentzelBodenseekreis prüft Zukunft der Krankenhausversorgung nach Bieter-Präsentationen
Landkreis Bodensee prüft Umstrukturierung der Krankenhausversorgung
Der Kreistag des Bodenseekreises begutachtet derzeit Pläne zur Neuordnung der lokalen Krankenhausdienste. Drei Unternehmen stellten ihre Konzepte am 24. März 2026 in einer nicht öffentlichen Sitzung vor. Nun arbeiten die Verantwortlichen die finanziellen und betrieblichen Details auf, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Am 24. März 2026 präsentierten die drei Bieter – die Oberschwabenklinik (OSK), die AMEOS-Gruppe und die SRH-Holding – im Landratsamt Friedrichshafen jeweils einstündige Vorschläge. Im Mittelpunkt standen die medizinische Planung, Finanzierungsmodelle sowie die Frage, wie sie den Bodenseekreis unterstützen würden. Die Sitzung blieb unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
In den kommenden Wochen werden weitere Gespräche mit der OSK und AMEOS geführt, um verbindliche Versorgungsverträge auszuarbeiten. Zudem ist für den 29. April 2026 eine separate, nicht öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verwaltung und Kultur angesetzt, um zusätzliche Aspekte zu prüfen. Die finanziellen Rahmenbedingungen werden derzeit noch angepasst, um dem Kreistag eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.
Landrat Luca Wilhelm Prayon betonte, wie wichtig es sei, einen Partner auszuwählen, der den Bürgerinnen und Bürgern eine hochwertige medizinische Versorgung garantiert. Das Verfahren werde mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt, um überstürzte Entscheidungen zu vermeiden. Die endgültige Wahl des Dienstleisters soll Mitte Mai 2026 bekannt gegeben werden – im Anschluss an eine öffentliche Kreistagssitzung am 13. Mai.
Der ausgewählte Anbieter wird die Krankenhausversorgung im Bodenseekreis über Jahre hinweg prägen. Nach der Entscheidung schließt der Landkreis mit dem Partner einen verbindlichen Vertrag. Über den weiteren Verlauf informiert die Kreisverwaltung fortlaufend.






