16 April 2026, 02:30

Betrunkener Fahrer flüchtet nach Unfall auf der L614 bei Wolfenbüttel

Schwarz-weißes Bild eines schwer beschädigten Autos am Straßenrand mit einer eingedrückten Motorhaube und zersplitterten Fenstern, umgeben von einer Gruppe von Menschen, die die Szene begutachten.

Betrunkener Fahrer flüchtet nach Unfall auf der L614 bei Wolfenbüttel

Ein betrunkener Autofahrer verunglückte am Sonntagabend auf der Landesstraße 614 zwischen Wolfenbüttel und Salzgitter-Thiede. Der 35-Jährige flüchtete vom Unfallort, wurde jedoch später festgenommen, nachdem ein Zeuge die Polizei alarmiert hatte. Sein Blutalkoholwert lag fast doppelt so hoch wie der gesetzlich erlaubte Grenzwert.

Das Unglück ereignete sich gegen 21:15 Uhr, als der Fahrer eines Seat die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Sein Auto kam von der Fahrbahn ab, streifte eine Leitplanke und entfernte sich anschließend vom Unfallort.

Dank eines Hinweises eines Augenzeugen konnte die Polizei den Mann kurz darauf in der Nähe ausfindig machen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,2 Promille – deutlich über der zulässigen Grenze von 0,05 Promille. Die Beamten zogen seinen Führerschein ein und entnahmen eine Blutprobe für weitere Untersuchungen.

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Mittlerweile wurde Anklage gegen den Mann erhoben. Die Ermittler prüfen sowohl die Unfallflucht als auch den allgemeinen Tatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen des Verlassens der Unfallstelle und der Trunkenheitsfahrt mit erheblichem Alkoholeinfluss. Sein Führerschein bleibt vorerst eingezogen, während die Ermittlungen andauern.

Quelle