24 March 2026, 16:31

Betrunkener 16-Jähriger flieht mit gestohlenem Porsche vor der Polizei und verursacht 30.000 Euro Schaden

Schwarzes und weißes Bild eines schwer beschädigten Autos am Straßenrand mit einer Gruppe von Menschen, die es inspizieren.

Betrunkener 16-Jähriger flieht mit gestohlenem Porsche vor der Polizei und verursacht 30.000 Euro Schaden

16-Jähriger rast mit gestohlenem Porsche Cayenne vor Polizei in Wiesloch – Festnahme nach Unfall

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Ein 16-jähriger Jugendlicher hat in den frühen Morgenstunden des Sonntags in Wiesloch einen gestohlenen Porsche Cayenne zu Schrott gefahren, als er vor der Polizei flüchtete. Der stark alkoholisierte Teenager, der weder über einen Führerschein verfügte noch die Erlaubnis hatte, das Auto seines Vaters zu nutzen, muss nun mit mehreren Anklagepunkten rechnen.

Der Vorfall begann an der Rudolf-Diesel-Straße, als Beamte den Wagen zu einer routinemäßigen Verkehrskontrolle anhalten wollten. Statt zu stoppen, gab der Junge jedoch Gas und raste in Richtung Baiertal. Während der Verfolgungsjagd verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen ein Verkehrsschild, wobei ein Schaden von etwa 30.000 Euro entstand.

Andere Verkehrsteilnehmer wurden durch die Flucht nicht gefährdet. Die Polizei nahm den Jugendlichen vor Ort fest und informierte seine Eltern, die später sowohl ihren Sohn als auch den beschädigten Wagen abholten.

Dem 16-Jährigen drohen nun schwerwiegende juristische Konsequenzen. Die Vorwürfe umfassen Fahren ohne Führerschein, unbefugte Fahrzeugbenutzung, Trunkenheit am Steuer, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie illegales Straßenrennen. Zudem ist damit zu rechnen, dass die Führerscheinstelle ihm künftig die Fahrerlaubnis verweigern wird.

Nach deutschem Recht müssen minderjährige Fahrer, die betrunken vor der Polizei fliehen, in der Regel mit sofortiger Festnahme, strafrechtlicher Verfolgung und einem Verfahren vor dem Jugendgericht rechnen. In diesem Fall sind wahrscheinlich Bewährungsauflagen, erzieherische Maßnahmen und Geldstrafen zu erwarten. Unterdessen setzen die örtlichen Behörden ihre Präventionsarbeit fort – etwa durch Schulkontrollen und Workshops –, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Quelle