27 March 2026, 00:34

Baden-Württembergs Winzer erhalten neue Fördergelder für nachhaltigen Weinbau ab 2027

Ein altes historisches Dokument mit dem Titel "Surgensburg, Deutschland - Landschaft einer Farm", das eine Farm in einem Feld umgeben von Häusern, Bäumen und einem Himmel zeigt.

Baden-Württembergs Winzer erhalten neue Fördergelder für nachhaltigen Weinbau ab 2027

Weinbau in Baden-Württemberg steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Neue Fördermaßnahmen treten in Kraft

Die Weinberge in Baden-Württemberg stehen vor einem bedeutenden Umbruch, da neue Förderprogramme greifen. Die Landesregierung hat das Programm "Brache im Weinbau" eingeführt, um die Nachhaltigkeit und Bodengesundheit zu stärken. Winzer können ab sofort finanzielle Unterstützung im Rahmen der aktualisierten Richtlinien für die Förderperiode 2023–2027 der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beantragen.

Die neue Maßnahme mit der Kennung E16 startet 2027 und zielt darauf ab, die Böden zu regenerieren, ihre Struktur zu verbessern und die Artenvielfalt in den Weinbaugebieten zu erhöhen. Teilnehmende Betriebe erhalten eine Förderung von 2.500 Euro pro Hektar.

Voraussetzungen für die Teilnahme: Die Flächen müssen aus der Produktion genommen werden und strenge Auflagen erfüllen. Nur gerodetes Land wird anerkannt, und die Winzer müssen es bis zum 31. Mai des Antragsjahres melden. Anschließend ist eine Aussaat mit einer vorgeschriebenen mehrjährigen Blühmischung (M3 ) in einer Dichte von 10–12 Kilogramm pro Hektar erforderlich. Die Aussaat muss bis zum 15. Mai erfolgen oder alternativ im Spätsommer oder Herbst des Vorjahres.

Ab dem zweiten Jahr muss die Fläche mindestens alle zwei Jahre gemulcht oder gemäht werden. Eine Beweidung ist erlaubt, jedoch nur außerhalb der Vogelschutzperiode. Pro Betrieb können maximal drei Hektar beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme bei 250 Euro liegt. Zudem müssen die Antragsteller aktiv bewirtschaftend sein und mindestens 0,01 Hektar Land bewirtschaften.

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Die Neuerungen sind Teil des überarbeiteten FAKT-II-Programms, das an den aktuellen GAP-Förderzeitraum angepasst wurde. Die Maßnahme baut auf bestehenden Umwelt- und Klimaschutzinitiativen der regionalen Weinwirtschaft auf.

Finanzielle Anreize für nachhaltigen Weinbau Das neue Förderprogramm bietet Weinbauern attraktive finanzielle Anreize, um nachhaltigere Anbaumethoden zu übernehmen. Mit einer festen Prämie von 2.500 Euro pro Hektar werden die Regeneration der Böden und die Förderung der Biodiversität unterstützt. Die klaren Regelungen stellen sicher, dass nur ordnungsgemäß bewirtschaftete Brachflächen gefördert werden – mit festen Fristen und Pflegevorgaben.

Quelle