Baden-Württemberg stärkt Schutz seiner sieben UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderkonzept
Marko MargrafBaden-Württemberg stärkt Schutz seiner sieben UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderkonzept
Baden-Württemberg unternimmt Schritte, um seine UNESCO-Welterbestätten besser zu schützen und zu fördern. Die Landesregierung hat ein neues Förderkonzept angekündigt, das die Vernetzung, den Erhalt und die öffentliche Sichtbarkeit der sieben anerkannten Stätten stärken soll. Zwei weitere Standorte befinden sich derzeit im Auswahlverfahren für die prestigeträchtige Liste.
Die von der Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, geleitete Initiative wird ein Förderprogramm für 2023 und die folgenden Jahre entwickeln. Bereits in diesem Jahr wurden rund 250.000 Euro für erste Unterstützungsmaßnahmen bereitgestellt. Ziel ist es, die Bemühungen um den Schutz, die Instandhaltung und die Präsentation dieser Kulturdenkmäler besser aufeinander abzustimmen.
Aktuell verfügen sieben Stätten in Baden-Württemberg über den Status als UNESCO-Welterbe. Zwei weitere – der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – wurden für das aktuelle deutsche Vorauswahlverfahren eingereicht. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte die Bedeutung der Bewahrung des architektonischen und kulturellen Erbes der Region.
Das Förderkonzept zielt zudem auf eine verbesserte grenzüberschreitende Zusammenarbeit ab. Durch gemeinsame Vermittlungsangebote soll das öffentliche Bewusstsein und die Wertschätzung für diese weltbedeutenden Stätten gesteigert werden.
Das neue Programm wird finanzielle Unterstützung für Denkmalschutz und Öffentlichkeitsarbeit an den Welterbestätten bereitstellen. Mit zwei weiteren Kandidaten für die Anerkennung unterstreicht Baden-Württemberg sein Engagement für den Schutz und die Förderung seines kulturellen Erbes. Die ersten Maßnahmen sollen noch in diesem Haushaltsjahr starten.






