Baden-Württemberg macht Waffen- und Messerverbote dauerhaft – für mehr Sicherheit
Ron StollBaden-Württemberg macht Waffen- und Messerverbote dauerhaft – für mehr Sicherheit
Baden-Württemberg hat seine Waffen- und Messerverbotszonen dauerhaft eingeführt. Der Landesregierungskabinett beschloss die Verlängerung nach einer zweijährigen Testphase, die positive Ergebnisse zeigte. Innenminister Thomas Strobl trieb die Beibehaltung der Beschränkungen maßgeblich voran.
Die Verbotszonen waren erstmals im Oktober 2022 als vorübergehende Maßnahme eingeführt worden. Behörden konnten damit Gebiete ausweisen, in denen das Mitführen von Waffen oder Messern untersagt war. Städte wie Stuttgart, Mannheim, Heilbronn und Heidelberg setzten die Regeln um, ebenso wie bei Veranstaltungen wie dem Gerlinger Straßenfest.
Im Juli 2024 legte das Kabinett Entwürfe für eine öffentliche Anhörung vor. Nach der Auswertung von Stellungnahmen aus Organisationen und Gremien kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, dass keine Änderungen erforderlich seien. Die endgültige Entscheidung folgte Strobls Vorschlag, die Verordnungen dauerhaft zu verankern und das ursprüngliche Ablaufdatum aufzuheben.
Das Kabinett gelangte zu der Einschätzung, dass die Zonen die öffentliche Sicherheit deutlich verbessert hätten. Die Bewertung ergab, dass die Beschränkungen wirksam Bedrohungen verringerten und die Ordnung aufrechterhielten. Die dauerhafte Verlängerung tritt am 31. März 2026 in Kraft. Das Land erwartet von den Verbotszonen langfristige Sicherheitsvorteile. Genauere Zahlen, wie viele Kommunen die Maßnahmen seit 2022 umgesetzt haben, wurden nicht veröffentlicht.






