31 March 2026, 08:38

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr mit mehr Beschlagnahmungen und Millionen-Einnahmen

Schwarzer Hintergrund mit einem Steuerstempel, der 'Practitioner Dispensing Opium, Inc.' lautet

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr mit mehr Beschlagnahmungen und Millionen-Einnahmen

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024: Mehr Beschlagnahmungen und steigende Einnahmen

Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein ereignisreiches Jahr mit Rekordbeschlagnahmungen und wachsenden Steuereinnahmen. Die Beamten konfiszierten große Mengen an Drogen, Waffen und illegalen Medikamenten und bearbeiteten fast eine Million Einfuhren. Gleichzeitig führte das Amt hunderte Millionen Euro an Steuern für Deutschland und die EU ab.

Allein im vergangenen Jahr beschlagnahmte der Zoll 92.750 verbotene Arzneimittel – deutlich mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen rund zwei Millionen Zigaretten und über zehn Tonnen weitere Tabakwaren. Bei illegalen Drogen wurden 76 Kilogramm Haschisch und sieben Kilogramm Marihuana sichergestellt.

Die Behörde bearbeitete 924.321 Einfuhren, ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023. Die Einnahmen beliefen sich auf etwa 701 Millionen Euro, davon flossen 6,83 Millionen Euro als Zollabgaben an die EU. Energieabgaben brachten mit 397,35 Millionen Euro den höchsten Anteil an Verbrauchsteuern in Mecklenburg-Vorpommern ein.

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Neben den Beschlagnahmungen leitete das Zollamt 2.375 Ermittlungsverfahren wegen nicht angemeldeter Arbeit ein. Dabei wurden geschätzte 10,32 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern aufgedeckt. Einsatzkräfte konfiszierten zudem 422 Waffen und andere verbotene Gegenstände.

Das Hauptzollamt Stralsund ist für neun Zollstellen in drei Bundesländern zuständig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Die Gesamtforderungen für 2024 lagen bei rund 48,3 Millionen Euro.

Die Zahlen von 2024 zeigen einen deutlichen Anstieg bei Kontrollen und Einnahmen. Mehr Einfuhren, höhere Beschlagnahmungen und gestiegene Steuereinnahmen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Behörde. Die Ergebnisse dürften künftige Grenz- und Finanzkontrollen in der Region prägen.

Quelle