26 March 2026, 22:29

Baden-Württemberg fördert sieben freie Theater mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Projekte

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Textseite mit einem Logo.

Baden-Württemberg fördert sieben freie Theater mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Projekte

Sieben private Theater in Baden-Württemberg erhalten Landesförderung für ihre kreativen Projekte. Das Ministerium stellt rund 243.000 Euro bereit, um die freie Theaterszene zu stärken – mit einem Schwerpunkt auf gesellschaftlichen und politischen Themen. Zu den geförderten Ensembles gehört das Stuttgarter Materialtheater, das zwei Jahre lang konzeptionell unterstützt wird.

Die Mittel fließen an Theater in Rottenburg, Offenburg, Rottweil, Freiburg, Schorndorf und Stuttgart. Drei der ausgewählten Projekte widmen sich dem Figuren- und Puppentheater und spiegeln so die Vielfalt der Landestheaterlandschaft wider. Eine Jury prüft und wählt die Initiativen jährlich aus, um einen fairen und wettbewerbsorientierten Prozess zu gewährleisten.

Arne Braun, Staatssekretär für Kunst und Kultur, betonte die Bedeutung unabhängiger Theater bei der Auseinandersetzung mit drängenden Fragen – etwa sozialer Spaltung und der Zukunft der Demokratie. Die Förderung richtet sich gezielt an Projekte, die ohne finanzielle Hilfe kaum realisierbar wären. Die maximale Fördersumme pro Initiative wurde auf 40.000 Euro erhöht.

Ziel des Landes ist es, eine lebendige Theaterszene zu fördern, die öffentliche Debatten anregt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Durch die Unterstützung innovativer Produktionen soll kulturelle Teilhabe zugänglicher und wirkungsvoller werden.

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Die aktuelle Förderrunde ermöglicht es den Theatern, neue Werke zu entwickeln und ein breiteres Publikum zu erreichen. Mit der erhöhten finanziellen Unterstützung können freie Gruppen ambitionierte Projekte angehen, die sonst vielleicht nie verwirklicht würden. Die Initiative unterstreicht Baden-Württembergs Engagement für einen dynamischen und inklusiven Kunst- und Kultursektor.

Quelle