Bad Salzungen verwandelt drei Kitas in moderne Eltern-Kind-Zentren mit neuem Konzept
Marko MargrafBad Salzungen verwandelt drei Kitas in moderne Eltern-Kind-Zentren mit neuem Konzept
Drei Kitas in Bad Salzungen werden seit Januar 2026 zu Thüringer Eltern-Kind-Zentren (ThEKiZ) umgebaut. Die Initiative zielt darauf ab, Familien ein breiteres Unterstützungsangebot zu bieten – von sozialen Treffen bis hin zu praktischer Beratung. In den vergangenen sechs Monaten wurden zahlreiche neue Aktivitäten für Eltern und Kinder eingeführt.
Das ThEKiZ-Netzwerk in Bad Salzungen-Allendorf hat sein Angebot rasant ausgebaut. So findet nun jeden Dienstag im Regenbogenland Haus I ein Elterncafé statt, das Müttern und Vätern einen Raum bietet, um sich auszutauschen und über das Familienleben zu sprechen. Gleichzeitig hilft das Café Menschen mit Migrationshintergrund, ihre Deutschkenntnisse zu üben und Gelerntes aus Integrationskursen zu festigen.
Ein wöchentliches Krabbelgruppen-Treffen für Familien mit Kleinkindern, die noch keine Kita besuchen, findet mittwochs von 9 bis 11 Uhr im Regenbogenland Haus I statt. Weitere Veranstaltungen wie interaktive Nachmittage und ein gemeinsames Familienkochen wurden bereits in der ersten Jahreshälfte durchgeführt.
Um die neuen Angebote vorzustellen, finden im Juni 2026 zwei Tage der offenen Tür statt: Am 10. Juni öffnet die Kita Solestrolche ihre Türen, am 17. Juni folgt das Regenbogenland Haus I. Beide Veranstaltungen bieten Aktivitäten für alle Altersgruppen, sodass Besucher die Arbeit der Zentren hautnah erleben können. Fachkräfte stehen zudem für Fragen bereit und informieren über die verschiedenen Programme.
Die Zentren werden von der Fach- und Forschungsstelle der Thüringer Eltern-Kind-Zentren unterstützt und arbeiten eng mit anderen ThEKiZ-Standorten im Wartburgkreis zusammen, um Ressourcen und Fachwissen zu bündeln.
Die Tage der offenen Tür am 10. und 17. Juni geben Familien die Möglichkeit, die neuen Angebote kennenzulernen. Geplant sind Mitmachaktionen und Gespräche mit dem Team. Die Zentren entwickeln ihre Programme kontinuierlich weiter – aufbauend auf den ersten sechs Monaten der erweiterten Familienförderung.






