AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab
Ilse Aigner, die amtierende Präsidentin des Bayerischen Landtags, gilt als mögliche Kandidatin für das Amt des nächsten deutschen Bundespräsidenten. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat jedoch bereits scharfe Kritik an einer möglichen Nominierung geäußert.
Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel stellte Aigners Eignung für das Amt infrage. Sie argumentierte, der Bundespräsident solle eine über den Parteien stehende und von allen respektierte Persönlichkeit sein – nicht jemand, der eng mit der Parteipolitik verbunden sei. Weidel warf Aigner konkret vor, während ihrer Amtszeit die Interessen der CSU über die Rechte der Opposition gestellt zu haben.
Die Haltung der AfD zeigt deutlich, dass sie Aigner nicht als tragbare Kandidatin ansieht. Die Ablehnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem in Berlin die Diskussionen über die Nachfolge im Bundespräsidialamt weiterlaufen.
Aigners mögliche Nominierung stößt damit früh auf Widerstand der AfD. Die Vorbehalte der Partei richten sich vor allem gegen ihren politischen Werdegang und ihre Bilanz in Bayern. Die Debatte über ihre Kandidatur dürfte in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen.






