22 March 2026, 08:32

Zwei tödliche Wildunfälle in Süddeutschland innerhalb weniger Stunden

Eine Hirschherde überquert eine Straße vor einem Haus, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und Häusern, Bäumen und einem Zaun im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Zwei tödliche Wildunfälle in Süddeutschland innerhalb weniger Stunden

Zwei Wildunfälle in den frühen Morgenstunden auf Straßen in Süddeutschland

In den frühen Morgenstunden haben sich auf Straßen in Süddeutschland zwei separate Zusammenstöße mit Wildtieren ereignet. Ein 18-jähriger Fahrer kollidierte auf der K 3035 bei Zang mit einem Fuchs, während ein 67-jähriger Autofahrer auf der L1168 in Richtung Stetten mit einem Reh zusammenstieß. Beide Tiere verendeten noch am Unfallort.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 1:14 Uhr auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim. Ein 18-Jähriger fuhr mit einem Audi, als er frontal mit einem Fuchs zusammenprallte. Das Tier starb sofort, der genaue Schaden am Fahrzeug wird noch begutachtet.

Weniger als zwei Stunden später, gegen 2:30 Uhr, erfasste ein 67-jähriger Fahrer auf der L1168 – auf der Strecke von Niederstotzingen in Richtung Stetten im Landkreis Heidenheim – ein Reh. Das Tier verendete ebenfalls sofort, der beteiligte Fiat erlitt einen Schaden von etwa 2.000 Euro.

Die Polizei erinnert Autofahrer daran, besonders in der Dämmerung und nachts wachsam zu sein, da Wildtiere dann besonders aktiv sind. Sie rät, das Fernlicht abzublenden, zu bremsen, zu hupen und notfalls anzuhalten, wenn Tiere gesichtet werden. Zudem sollte die Warnblinkanlage eingeschaltet werden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Besonders große Tiere bergen ein höheres Risiko, da Kollisionen schwere Verletzungen und größere Fahrzeugschäden verursachen können.

Landstraßen, auf denen sich diese Unfälle ereigneten, gelten in Deutschland nach wie vor als die gefährlichsten. 2023 starben bundesweit 2.839 Menschen im Straßenverkehr – die meisten davon auf solchen Strecken.

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Beide Vorfälle unterstreichen die Gefahren von Wildunfällen, insbesondere auf Landstraßen bei Nacht. Die Polizei appelliert weiterhin an Autofahrer, das Tempo zu reduzieren, aufmerksam zu bleiben und schnell zu reagieren, wenn Tiere am oder auf der Fahrbahn auftauchen. Durch richtiges Verhalten lassen sich Unfälle vermeiden und das Risiko schwerer Folgen verringern.

Quelle