26 April 2026, 18:29

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter-Thiede

Ein gelber Schulbus mit der Aufschrift "First Student" steht vor einem roten Backsteingebäude mit ein paar Menschen drinnen, Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter-Thiede

Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede kämpfen dafür, ihren lokalen Busverkehr zu erhalten. Ece Hickorkmaz und Esila Isbir haben eine Kampagne gestartet, um Flexo zu retten – das bedarfsgesteuerte Verkehrssystem, das Ende 2026 eingestellt werden soll. Ohne Gegenmaßnahmen droht den Anwohnern der Verlust einer wichtigen Verbindung zu benachbarten Städten und Dörfern.

Flexo wurde mit finanzieller Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig eingeführt, der seit dem Start 50 Prozent der Kosten trägt. Diese Förderung läuft jedoch Ende 2026 aus. Danach müssen die einzelnen Kommunen die vollen Kosten im Rahmen der neuen Nahverkehrsregelungen übernehmen.

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Der Service verbindet Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad, Baddeckenstedt und mehrere weitere Gemeinden. Während einige Regionen die Zukunft von Flexo bereits gesichert haben – der Landkreis Gifhorn bis 2033 und Baddeckenstedt bis 2031 – bleibt der Erhalt in Salzgitter ungewiss. Die endgültige Entscheidung liegt bei den lokalen Politikern, die die Finanzierung noch vor Jahresende bewilligen müssen.

Um Druck auszuüben, starteten Hickorkmaz und Isbir eine Online-Petition. Bis Sonntag hatten bereits 460 Menschen unterschrieben. Ihr Ziel: die Verantwortlichen davon zu überzeugen, Flexo in die langfristige Verkehrsplanung aufzunehmen.

Das Schicksal von Flexo hängt nun von den kommunalen Haushalten und dem politischen Willen ab. Wird die Finanzierung genehmigt, bleibt der Service über 2026 hinaus erhalten. Andernfalls müssen die Bewohner von Salzgitter-Thiede und Umgebung nach Alternativen für ihre Fahrten suchen.

Quelle