31 March 2026, 00:32

Zoll beschlagnahmt sechs Kilo nigerianisches Rindfleisch an deutscher Grenze

Balkendiagramm, das Pipeline-Vandalismus-Vorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zoll beschlagnahmt sechs Kilo nigerianisches Rindfleisch an deutscher Grenze

Zollbeamte beschlagnahmten am Grenzübergang Bietingen fast sechs Kilogramm nigerianisches Rindfleisch bei zwei Reisenden. Die Männer, 40 und 51 Jahre alt, waren mit einem BMW von der Schweiz nach Deutschland eingereist, als bei einer Routinekontrolle das ungekühlte Fleisch entdeckt wurde.

Das Rindfleisch war in Plastiktüten und Alufolie verpackt, jedoch nicht gekühlt worden. Die Behörden zogen das Fleisch aufgrund strenger EU-Vorschriften für den Import tierischer Erzeugnisse aus Drittländern ein. Bei der Fahrzeugkontrolle fanden die Beamten das halbgetrocknete Fleisch versteckt im Inneren. Die beiden nigerianischen Staatsbürger sollen versucht haben, einen Teil des Fleisches zu essen, um dessen Unbedenklichkeit zu beweisen. Die Beamten griffen jedoch ein und ordneten die sofortige Vernichtung an.

Nach EU-Recht ist die Einfuhr von Fleisch aus Ländern wie Nigeria verboten, um die Ausbreitung von Tierseuchen zu verhindern. Das Hauptzollamt Singen weist Reisende darauf hin, dass solche Produkte ohne entsprechende Genehmigung nicht ins Land gebracht werden dürfen. Weitere Informationen zu den Einfuhrbestimmungen sind unter www.zoll.de abrufbar.

Dieser Fall ist einer von mehreren jüngeren Beschlagnahmungen nigerianischen Fleisches. Zwischen März 2024 und März 2026 dokumentierten deutsche Behörden drei größere Vorfälle: Über eine Tonne Buschfleisch wurde im März 2026 am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt, im Oktober 2024 Affenfleisch in München und ein weiterer Fall im Juni 2025 in Berlin. Alle Fälle wurden von Zollfahndungsstellen wegen Verstößen gegen Gesundheits- und Artenschutzvorschriften untersucht.

Nach der Beschlagnahmung des Rindfleisches durften die beiden Männer ihre Reise ohne weitere Konsequenzen fortsetzen. Das eingezogene Fleisch wurde gemäß den EU-Gesundheitsvorschriften vernichtet. Die Behörden betonen, dass nicht genehmigte Fleischimporte ernsthafte Risiken für Nutztiere und die öffentliche Gesundheit darstellen. Reisende werden aufgefordert, vor der Einfuhr von Lebensmitteln nach Deutschland die Zollbestimmungen zu prüfen.

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