Wolfsburg investiert 4,34 Millionen Euro in moderne Sportanlagen für Detmerode
Juan MentzelWolfsburg investiert 4,34 Millionen Euro in moderne Sportanlagen für Detmerode
Wolfsburg plant 4,34-Millionen-Euro-Aufwertung der Sportanlagen in Detmerode
Die Stadt Wolfsburg hat Pläne für eine umfassende Modernisierung der Sportstätten im Stadtteil Detmerode vorgestellt, die mit Kosten in Höhe von 4,34 Millionen Euro verbunden ist. Das Projekt umfasst einen neuen Sozialtrakt für zwei ortsansässige Schulen sowie weitreichende Verbesserungen der Außenbereiche. Wie Stadtvertreter betonen, soll die Investition moderne, barrierefreie Räumlichkeiten für Sport und gemeinschaftliche Nutzung schaffen.
Der Beschluss folgt auf die Feststellung schwerwiegender statischer Mängel im bestehenden Bau aus dem Jahr 1967. Fachleute kamen zu dem Schluss, dass weitere Sanierungsmaßnahmen unwirtschaftlich wären – ein kompletter Neubau stelle daher die praktikabelste Lösung dar. Falls das Vorhaben genehmigt wird, entstehen zeitgemäße Umkleiden, Duschen und Geräteräume.
Die Hochsprunganlage wird nach draußen verlegt, um die barrierefreie Zugänglichkeit zu verbessern. Sämtliche Neubauten werden strenge Standards in puncto Barrierefreiheit und Energieeffizienz erfüllen. Auch die Außenflächen sollen im Rahmen des Gesamtprojekts neu gestaltet werden.
Bürgermeister Dennis Weilmann unterstrich die Bedeutung von Sporthallen für Schulen, Vereine und Anwohner:innen. Die Investition sei ein wichtiger Schritt, um „moderne Rahmenbedingungen für Sport und gesellschaftliches Miteinander“ zu schaffen, so Weilmann.
Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2026 beginnen, die Fertigstellung der Gebäude ist für Ende 2027 geplant. Die Außenanlagen dürften Anfang 2028 abgeschlossen sein. Über das Projekt entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am 17. Juni.
Ziel des Vorhabens ist es, veraltete Infrastruktur durch Einrichtungen zu ersetzen, die den aktuellen Anforderungen gerecht werden. Nach Abschluss sollen die neuen Gebäude und Freiflächen Schulen, Sportvereinen und der gesamten Nachbarschaft zugutekommen. Die endgültige Entscheidung liegt beim anstehenden Stadtratsvotum.






