Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für digitale Verwaltungsrevolution
Ron StollVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für digitale Verwaltungsrevolution
Villingen-Schwenningen hat einen bedeutenden digitalen Modernisierungsschritt vollzogen und ist auf das SAP-S/4HANA-System umgestiegen. Die neue Plattform ging zu Beginn des Jahres 2026 an den Start und soll die IT-Infrastruktur der Stadt modernisieren. Nach Angaben der Verantwortlichen wird die Umstellung die Effizienz steigern und den Weg für künftige Innovationen ebnen.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Komm.ONE umgesetzt, dem kommunalen IT-Dienstleister der Stadt. Es führt einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten ein sowie eine optimierte Rechnungslösung. Diese Änderungen senken die Bearbeitungskosten, verkürzen die Reaktionszeiten und minimieren Fehlerquellen.
Bürgermeister Jürgen Roth bezeichnete den Start als wichtigen Meilenstein. Er betonte die Vorteile für sowohl städtische Mitarbeiter als auch Bürgerinnen und Bürger, darunter den schnelleren Zugriff auf Finanzdaten und reibungslosere Verwaltungsabläufe. Das System bündelt zudem zentrale Funktionen für die Stadtentwässerung und den Oberen Neckar Abwasserverband.
Weitere Phasen sind bereits in Planung. Im Jahr 2026 wird das zentrale Personalverwaltungssystem auf SAP S/4HANA umgestellt. Größere Implementierungen für die Stadtverwaltung und die Technischen Dienste sind für 2026 und 2027 vorgesehen.
Die Umstellung auf SAP S/4HANA soll ein integrierteres und effizienteres IT-Gesamtkonzept schaffen. Sie ermöglicht schnellere Entscheidungsprozesse und reduziert manuelle Arbeitsabläufe in den Fachbereichen. Die Stadt erwartet, dass das neue System als Grundlage für kontinuierliche digitale Verbesserungen dient.






