18 March 2026, 16:31

Vier Städte in Baden-Württemberg testen barrierefreie Gehwege für Fußgänger

Eine belebte Stadtstra{\ss}e mit Fussg"angern auf einem Gehweg neben hohen Geb"auden, mit Treppen, die zu einer Plattform mit einer Anzeigetafel, Schildern auf Masten und Schirmen f"uhren, mit Geb"auden, Laternenmasten und einem bew"olkten Himmel im Hintergrund.

Vier Städte in Baden-Württemberg testen barrierefreie Gehwege für Fußgänger

Vier Städte in Baden-Württemberg erproben neue Wege, um die Bedingungen für Fußgänger zu verbessern. Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart beteiligen sich an einem landesgeförderten Projekt, das Gehwege von Hindernissen befreien soll. Ziel der Initiative ist es, das Zu-Fuß-Gehen bis 2030 einfacher und attraktiver zu gestalten.

Das Vorhaben mit dem Titel "Freie Gehwege – Raum für Fußgänger schaffen" läuft ein Jahr lang und ist Teil der Fußgängerstrategie der Region, die das Laufen als erste Wahl für Verkehrsteilnehmer etablieren will. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) koordiniert das Projekt, unterstützt von der Bernard Gruppe und VIA.

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Die beteiligten Städte werden Gehwege entlang ausgewählter Strecken untersuchen und deren Zustand dokumentieren. Mit digitalen Hilfsmitteln, darunter 360-Grad-Kameras, sollen Probleme wie überquellende Mülleimer, parkende Autos oder überflüssige Schilder erfasst werden. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte, wie wichtig freie Wege für Fußgänger, Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer seien.

Planer werden Lösungen für häufige Hindernisse testen, etwa Werbedisplays, Parkuhren oder Versorgungsboxen. Ziel ist es, künftige Engpässe zu vermeiden, indem Fußgängerfreundlichkeit von Anfang an in die Gestaltung einfließt.

Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen die künftige Stadtplanung in der Region prägen. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen auf weitere Städte in Baden-Württemberg ausgeweitet werden. Das Projekt steht im Einklang mit den Bestrebungen, das Zu-Fuß-Gehen als zentralen Baustein einer nachhaltigen Verkehrswende zu stärken.

Quelle