07 May 2026, 16:43

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert 1.000-Euro-Bonus und warnt vor Arbeitskosten

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt wird und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern für die Reichen und große Unternehmen weiter senkt." lautet.

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert 1.000-Euro-Bonus und warnt vor Arbeitskosten

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu den jüngsten Steuerplänen Deutschlands geäußert. Zwar zeigt sie sich unter bestimmten Bedingungen offen für eine höhere Spitzensteuer, doch kritisiert sie den neu beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer. Ihre Haltung spiegelt breitere Bedenken hinsichtlich der Arbeitskosten und der wirtschaftlichen Balance wider.

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Grupp räumte ein, dass ein moderater Anstieg des Spitzensteuersatzes akzeptabel sein könnte – vorausgesetzt, er wird durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen. Sie betonte, wie wichtig faire Anpassungen seien, um übermäßige Belastungen für Unternehmen und Gutverdiener zu vermeiden.

Zunehmend sorgen sie auch die nicht-lohnbezogenen Arbeitskosten. Steigende Ausgaben jenseits der Gehälter, etwa Sozialabgaben, könnten Unternehmen wie Trigema unter Druck setzen. Dieses Problem verstärkt ihre Skepsis gegenüber dem Regierungsansatz.

Besonders kritisch sieht Grupp den kürzlich von den Abgeordneten abgesegneten steuerfreien Bonus von 1.000 Euro. Sie zweifelt an dessen Wirksamkeit und fragt sich, ob er Arbeitnehmern wirklich zugutekommt, ohne unerwünschte finanzielle Belastungen zu schaffen. Daher steht für sie noch nicht fest, ob Trigema den Bonus an die eigenen Mitarbeiter auszahlen wird.

Grupps Position unterstreicht die Spannung zwischen Steuergerechtigkeit und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Ihre Bereitschaft, über eine höhere Besteuerung Spitzenverdiener nachzudenken, hängt von umfassenderen Entlastungen ab. Unterdessen prägt die Debatte um den steuerfreien Bonus und die Arbeitskosten weiterhin die Entscheidungen bei Trigema.

Quelle