Stuttgarter Polizei stoppt Hunderte Raser bei europaweiter Verkehrsaktion
Marko MargrafStuttgarter Polizei stoppt Hunderte Raser bei europaweiter Verkehrsaktion
Polizei in Stuttgart führt einwöchige Raserkontrollen im Rahmen einer europaweiten Verkehrsaktion durch
Bei einer einwöchigen Großkontrolle gegen Rasertum hat die Polizei in Stuttgart im Rahmen einer europaweiten Verkehrsoperation Hunderte von Verstößen registriert. Zwischen dem 5. und 11. August 2024 erfassten Beamte zahlreiche Fahrer, die mit extrem überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs waren – teils weit über den erlaubten Grenzen.
Die Kontrollen fanden im Rahmen der jährlichen Verkehrsüberwachungswoche von ROADPOL statt. Innerhalb von sieben Tagen wurden 524 Autofahrer in der Stadt und im Umland mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt.
Einer der schwerwiegendsten Fälle betraf einen Fahrer, der in einer innerstädtischen Tempo-40-Zone mit 104 km/h gemessen wurde. Außerhalb geschlossener Ortschaften lag der gravierendste Verstoß bei 160 km/h in einer Tempo-80-Zone.
Als Folge der Aktion müssen 37 Fahrer mit einem vorläufigen Fahrverbot rechnen. Gegen alle erwischten Raser werden nun offizielle Anzeigen erstattet.
Die Kontrollwoche hat für alle Verkehrssünder rechtliche Konsequenzen: Verurteilte müssen mit Geldstrafen, Punkten in Flensburg oder Fahrverboten rechnen. Die Razzia ist Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen.






