Spektakuläre Verfolgungsjagd in Kehl: Renault-Fahrer rammt Polizisten und flieht
Juan MentzelSpektakuläre Verfolgungsjagd in Kehl: Renault-Fahrer rammt Polizisten und flieht
Rasante Verfolgungsjagd in Kehl nach Polizeikontrolle eines rücksichtslosen Renault-Fahrers
In den frühen Morgenstunden des Samstags entwickelte sich in Kehl eine spektakuläre Verfolgungsjagd, nachdem die Polizei einen mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Renault mit französischem Kennzeichen anhalten wollte. Der 19-jährige Fahrer, der über keinen gültigen Führerschein verfügte und möglicherweise unter Drogeneinfluss stand, muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten – darunter eine rücksichtslose Flucht, bei der ein Beamter verletzt wurde.
Der Vorfall begann, als die Polizisten den Renault wegen Rasens zum Anhalten aufforderten. Statt zu bremsen, gab der Fahrer jedoch Gas, fuhr auf den Gehweg und flüchtete. Während der Verfolgung rammte das Fahrzeug einen Polizeibeamten, der leicht verletzt wurde.
Später wurde der Renault in der Nähe abgestellt aufgefunden – die Insassen hatten das Fahrzeug verlassen. Die Polizei nahm den Fahrer sowie mögliche Mitfahrer schnell fest. Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Auto kurz vor dem Vorfall gestohlen worden sein könnte, möglicherweise sogar mit dem eigenen Schlüssel.
In den vergangenen fünf Jahren registrierte die Kehler Polizei rund 150 Fälle von gefährlichem Fahren durch unerlaubte oder alkoholisierte Fahrer. Die Behörden reagierten mit 80 Führerscheinentzügen, 45 Festnahmen und verstärkten Streifen. Zwar ging die Zahl der Vorfälle um 12 Prozent zurück – von 35 alkoholisierten Unfällen im Jahr 2023 auf 28 Fälle von Fahren ohne Führerschein 2024 –, doch bleiben die Behörden wachsam.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Flucht vor der Polizei und möglichen Autodiebstahls. Der verletzte Beamte wurde mit leichten Verletzungen behandelt. Die Ermittlungen laufen noch, insbesondere zur Frage, ob Rauschmittel eine Rolle spielten.






