13 April 2026, 14:36

Sechs Verletzte nach Kohlenmonoxid-Unfall in Bösinger Werkhalle

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen, beschriftet mit "Kohlebergwerksunfall in England das Ende".

Sechs Verletzte nach Kohlenmonoxid-Unfall in Bösinger Werkhalle

Arbeitsunfall in Bösingen: Sechs Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt

Bei einem Arbeitsunfall am Montagabend sind auf dem Gelände eines Unternehmens in der Riedstraße in Bösingen sechs Menschen verletzt worden. Ausgelöst wurde der Vorfall durch ein Kohlenmonoxid-Leck, das Arbeiter bei der Montage eines Gerüsts traf. Rettungskräfte eilten kurz nach 20:15 Uhr zum Einsatzort, um den Verletzten zu helfen und die Umgebung abzusichern.

Der Unfall ereignete sich, als zwei Mitarbeiter im Alter von 61 und 82 Jahren in der Werkhalle giftiges Gas einatmeten. Beide erlitten schwere Verletzungen. Ein 54-jähriger Kollege im Büro bemerkte deren Schwindelgefühl und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Vier weitere Helfer – 33, 46, 53 und 54 Jahre alt – atmeten ebenfalls die toxischen Dämpfe ein, als sie zu Hilfe eilten. Alle sechs Verletzten wurden mit Rettungswagen in nahegelegene Kliniken gebracht und dort medizinisch versorgt.

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Die Feuerwehren aus Bösingen und Rottweil rückten mit acht Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften an. Sie führten Messungen durch und belüfteten das Gebäude, um das Gas zu vertreiben. Parallel nahmen Beamte der Polizeidirektion Rottweil die Ermittlungen auf, um die genaue Ursache des Austritts zu klären.

Die Behörden untersuchen weiterhin, woher das Kohlenmonoxid stammte. Die Verletzten wurden ärztlich behandelt, ihre Verletzungen fallen unterschiedlich schwer aus. Die Einsatzkräfte haben die Unfallstelle inzwischen gesichert, um weitere Gefahren abzuwenden.

Quelle