SC Freiburg verbindet Fußball mit Solidarität für ukrainische Partnerstadt Lwiw
Franka MeisterSC Freiburg verbindet Fußball mit Solidarität für ukrainische Partnerstadt Lwiw
SC Freiburg zeigt Solidarität mit Lwiw vor Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin
Vor dem anstehenden Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Union Berlin mobilisiert der SC Freiburg die Unterstützung für die ukrainische Partnerstadt Lwiw. Der Verein hat eine besondere Initiative ins Leben gerufen, um Spenden für das Traumazentrum Maisternia zu sammeln – und verbindet dabei Fußball mit einer Botschaft der Verbundenheit.
Im Mittelpunkt der Aktion steht eine Pfandsammelaktion im Stadion. Fans sind aufgerufen, beim Spiel ihre Pfandbecher zu spenden. Um die Spendenbereitschaft zu steigern, stockt der Club jeden Betrag auf, während die Stadt Freiburg zugesagt hat, die Gesamtsumme zu verdoppeln.
Höhepunkt der Veranstaltung wird eine Live-Schaltung zwischen Freiburg und Lwiw sein. Die ukrainische Sängerin Daria Kudryk wird im Stadion den Song Another Love performen, wobei die Zuschauer zum Mitsingen eingeladen sind. Mit dem Auftritt soll den Menschen in Lwiw eine direkte Solidaritätsbotschaft übermittelt und die enge Verbindung der beiden Städte betont werden.
Hinter der Kampagne steht eine Zusammenarbeit mit dem Projekt Kultur.Konvoi, das von Carmen Höfflin und Rüdiger Linhof geleitet wird. Die Initiative hat die Organisation der Veranstaltung unterstützt und verbindet kulturellen Austausch mit humanitärer Hilfe. Freiburg im Breisgau pflegt seit Langem eine offizielle Städtepartnerschaft mit Lwiw, wobei der genaue Beginn dieser Verbindung nicht eindeutig dokumentiert ist.
Die gesammelten Gelder fließen direkt an Maisternia, ein Traumazentrum in Lwiw, das lebenswichtige medizinische Versorgung leistet. Durch Spenden, Live-Musik und die Beteiligung der Fans verwandelt der Verein das Fußballspiel in ein Zeichen grenzüberschreitender Einheit. Die endgültige Spendensumme wird nach Auswertung der Einnahmen bekannt gegeben.