Regionalrat Münster wählt neue Führung und reformiert Sitzungsregeln
Marko MargrafRegionalrat Münster wählt neue Führung und reformiert Sitzungsregeln
Regionalrat Münster beschließt neue Regeln für seine Sitzungen und wählt Führungspersonal
Der Regionalrat Münster hat neue Richtlinien für seine Sitzungen verabschiedet und wichtige Führungspositionen neu besetzt. Das Gremium, das für die Raumordnung im Münsterland zuständig ist, arbeitet künftig mit einer neu strukturierten Zusammensetzung von 38 Vertretern. Zu den Änderungen gehören die Wiederwahl der Vorsitzenden sowie die Berufung einer neuen stellvertretenden Vorsitzenden.
Mechtild Schulze Hessing wurde erneut zur Vorsitzenden des Regionalrats gewählt und führt weiterhin die regionalen Planungsentscheidungen an. Ute Hagemann übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden und unterstützt damit die Führung des Gremiums. Die Wahlen folgten der Verabschiedung einer aktualisierten Geschäftsordnung für künftige Sitzungen.
Der Rat setzt sich nun aus 38 Mitgliedern zusammen, darunter 23 stimmberechtigte Vertreter und 15 beratende Mitglieder. Die stimmberechtigten Sitze entfallen auf Delegierte von CDU, SPD, Grünen, FDP, der Linken und der AfD. Die beratenden Mitglieder bringen Fachwissen aus verschiedenen Bereichen ein und bereichern die Diskussionen zu Flächennutzung und Politikgestaltung.
Als regionale Planungsbehörde steuert der Rat die Ausweisung von Wohngebieten, Gewerbezonen, Freiflächen und Schutzgebieten. Zudem befasst er sich mit Ressourcensicherheit und Projekten im Bereich erneuerbarer Energien. In Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster gestaltet der Rat die Strukturpolitik und staatliche Förderprogramme mit.
Die nächste Sitzung ist für März angesetzt, bei der die neuen Verfahrensregeln erstmals zur Anwendung kommen.
Mit der neu strukturierten Zusammensetzung und den überarbeiteten Abläufen zielt der Rat darauf ab, die Entscheidungsprozesse in der Raumplanung effizienter zu gestalten. Die 38 Vertreter werden ihre Arbeit zu Wohnungsbau, gewerblicher Entwicklung und Umweltschutz fortsetzen. Die Märzsitzung wird den ersten Praxistest für das aktualisierte Regelwerk darstellen.






