Ravensburg bleibt Vorreiter als Fairtrade-Stadt mit langjährigem Engagement
Franka MeisterRavensburg bleibt Vorreiter als Fairtrade-Stadt mit langjährigem Engagement
Ravensburg hat erneut an der Fairen Woche teilgenommen, einer jährlichen Veranstaltung, die den fairen Handel fördert. Die Stadt erhielt 2012 erstmals den Titel "Fairtrade-Stadt" und ist seitdem Teil einer wachsenden globalen Bewegung. Mit über 820 vergleichbaren Städten allein in Deutschland bleibt Ravensburg ein Vorbild bei der Unterstützung fairer Handelsstrukturen.
Der Weg begann 2012, als Ravensburg offiziell das Siegel "Fairtrade-Stadt" verliehen bekam. Seither hält die Stadt ihr Engagement aufrecht, indem sie alle zwei Jahre fünf strenge Kriterien erfüllt. Eine eigens gegründete Steuerungsgruppe überwacht die lokalen Fair-Trade-Aktivitäten und sorgt dafür, dass die Fortschritte im Plan bleiben.
Fair gehandelte Produkte sind in Ravensburg mittlerweile allgegenwärtig – in Geschäften, Cafés und öffentlichen Einrichtungen. Selbst bei allen offiziellen Sitzungen wird fair gehandelter Kaffee serviert. In Zusammenarbeit mit WeltPartner hat die Stadt zudem eine eigene Linie an Fair-Trade-Waren auf den Markt gebracht und so ethische Entscheidungen noch stärker in den Alltag integriert.
Ravensburgs Bemühungen sind Teil eines weit größeren Netzwerks. Deutschland zählt derzeit über 820 Fairtrade-Städte, weltweit sind es mehr als 2.000 in 36 Ländern. Die rheinland-pfälzische Stadt Schifferstadt trägt den Titel ebenfalls seit 2014 und hat ihn zuletzt 2022 verlängert.
Indem Ravensburg fairen Handel im Einzelhandel, in der Gastronomie und im öffentlichen Raum sichtbar macht, unterstreicht die Stadt ihr langfristiges Engagement. Die regelmäßige Teilnahme an der Fairen Woche und das eigene Produktangebot zeigen, wie lokales Handeln mit der globalen Bewegung für mehr Gerechtigkeit verknüpft ist. Mit jeder Verlängerung des Titels setzt Ravensburg Maßstäbe für ethischen Handel – in der eigenen Gemeinde und darüber hinaus.






