Rastatt prüft Sicherheit und Sauberkeit in zwei Problemvierteln mit überraschenden Ergebnissen
Franka MeisterRastatt prüft Sicherheit und Sauberkeit in zwei Problemvierteln mit überraschenden Ergebnissen
Am 16. März fand in Rastatt eine Sicherheits- und Sauberkeitsbegehung statt, bei der zwei zentrale Stadtteile im Fokus standen. Vertreter der Stadt, die Polizei sowie das Ordnungs- und Sicherheitsamt begutachteten die örtlichen Gegebenheiten im Industriegebiet Ost und im Stadtteil Rheinau-Nord.
Bei der Begehung wurden in beiden Bereichen mehrere Problemstellen identifiziert. Im Industriegebiet Ost standen vor allem Parkplatzmangel und Vermüllung im Mittelpunkt. In Rheinau-Nord gab es Kritik an der unzureichenden Straßenbeleuchtung, zudem wurde das Parken in Wohnstraßen thematisiert.
Laut Daten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg stieg die Kriminalität zwischen 2021 und 2025 an. Im Industriegebiet Ost war ein Anstieg um 12 Prozent zu verzeichnen, in Rheinau-Nord betrug der Zuwachs 8 Prozent. Demgegenüber verzeichnete die Stadt Rastatt insgesamt einen Rückgang um 5 Prozent, im gesamten Landkreis lag die Abnahme bei 3 Prozent.
Trotz dieser Zahlen betonten die Verantwortlichen, dass das Kriminalitätsniveau in beiden Gebieten nach wie vor vergleichsweise niedrig sei und in den letzten Jahren sogar gesunken sei. Sämtliche Beobachtungen aus der Begehung wurden dokumentiert und sollen von der Stadtverwaltung weiter ausgewertet werden.
Die Ergebnisse der Inspektion werden nun im Rastatter Stadtrat beraten. Möglicherweise folgen Empfehlungen, um die Beleuchtung, die Parksituation und die Sauberkeit in den betroffenen Vierteln zu verbessern. Die dokumentierten Befunde sollen als Grundlage für künftige Entscheidungen zur Steigerung der lokalen Sicherheit dienen.






