08 May 2026, 20:30

Neues Wunschmobil macht letzte Reisen für Schwerstkranke möglich

Plakat mit einem Kindergesicht in der Mitte, umgeben von fettem schwarzem Text, der "Jeden Tag rettet Blutspenden Leben" vermittelt.

Neues Wunschmobil macht letzte Reisen für Schwerstkranke möglich

Der Kreisverband Gifhorn des Deutschen Roten Kreuzes stellt neues Fahrzeug für die Initiative „Wünsche in Bewegung“ vor

Seit 2017 erfüllt das Projekt „Wünsche in Bewegung“ letzte Wünsche von Menschen in der Palliativversorgung. Das neue, speziell ausgestattete Fahrzeug markiert einen wichtigen Schritt für das ehrenamtliche Team und die Familien, die es begleitet.

Gegründet von Philipp Michel und David Skiba, entwickelte sich die Initiative mit Unterstützung des Vorstandsmitglieds Sandro Pietrantoni. Ihr Ziel war klar: Schwerstkranken soll es ermöglicht werden, letzte Reisen zu unternehmen – sei es zu Sehenswürdigkeiten, Familientreffen oder persönlichen Meilensteinen. Seit 2017 hat das Team bereits 35 solche Fahrten organisiert, jede mit besonderer emotionaler Bedeutung.

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Das neue Fahrzeug löst das bisherige, an ein klassisches Rettungswagen-Design angelehnte Modell ab und bietet stattdessen eine einladendere Gestaltung. Seitliche Fenster fluten den Innenraum mit Licht, während zusätzlicher Platz auch Rollstuhlfahrer:innen bequem aufnehmen kann. Ein integriertes Audiosystem erlaubt es den Reisenden, Musik oder Hörinhalte nach eigener Wahl abzuspielen. Trotz dieser Komfortmerkmale erfüllt das Fahrzeug weiterhin die strengen medizinischen Transportnormen nach DIN EN 1789.

Für die 13 Ehrenamtlichen kommt das Upgrade ihrem ursprünglichen Ansinnen näher. Die Initiative finanziert sich ausschließlich über Spenden. Die Wünsche reichen vom Besuch der Kindheitswohnung bis zur Teilnahme an der Hochzeit eines Enkelkindes – jeder Antrag wird mit großer Sorgfalt behandelt.

Das maßgeschneiderte Fahrzeug erweitert die Möglichkeiten von „Wünsche in Bewegung“ für Patient:innen und ihre Angehörigen. Mit bereits 35 realisierten Fahrten sucht das Team weiterhin nach Spenden für künftige Wünsche. Ihre Arbeit stellt sicher, dass auch in der Palliativphase bedeutungsvolle Erlebnisse möglich bleiben.

Quelle