Mosolf setzt auf E-Lkw in Illingen – 1.000 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Marko MargrafMosolf setzt auf E-Lkw in Illingen – 1.000 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Mosolf startet elektrische Lkw-Flotte am Standort Illingen, um CO₂-Emissionen zu senken
Am Standort Illingen hat das Logistikunternehmen Mosolf eine neue Flotte elektrischer Lkw in Betrieb genommen, um seine Klimabilanz zu verbessern. Das Unternehmen strebt an, seine Scope-1- und Scope-2-CO₂-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren. Das deutsche Verkehrsministerium fördert das Vorhaben mit 2 Millionen Euro.
Den Auftakt bilden sechs vollelektrische Transporter des Herstellers Designwerk sowie Anhänger von Kässbohrer. Mit diesen Fahrzeugen können jährlich über 40.000 Neuwagen transportiert werden. Bis 2025 plant Mosolf, die Flotte zu verdoppeln und sechs weitere E-Lkw anzuschaffen.
Seit 2022 arbeitet das Unternehmen mit Spectaire zusammen, um die Emissionen seiner Fahrzeuge in Echtzeit zu erfassen. Ein Jahr später folgte eine Partnerschaft mit Smatrics zum Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur. Allein durch den Umstieg auf E-Lkw in Illingen sollen die CO₂-Emissionen um bis zu 1.000 Tonnen pro Jahr sinken.
Verkehrsminister Winfried Hermann lobte das Engagement als wichtigen Schritt hin zum deutschen Ziel, bis 2030 die Hälfte des Güterverkehrs klimaneutral zu gestalten. Das Projekt unterstreicht Mosolfs Nachhaltigkeitsstrategie: Mit staatlicher Unterstützung und dem Ausbau der E-Mobilität bleibt das Unternehmen auf Kurs, seine Klimaziele zu erreichen. Der Standort Illingen dient dabei als Vorbild für weitere Emissionsreduktionen im gesamten Unternehmensnetz.






