"Kroatien-Krimi" dominiert die Quoten mit über fünf Millionen Zuschauern
Marko Margraf"Kroatien-Krimi" dominiert die Quoten mit über fünf Millionen Zuschauern
Am Donnerstagabend gab es einen klaren Sieger in den deutschen Fernsehquoten. Der Krimi „Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug“ dominierte die Prime Time mit über fünf Millionen Zuschauern und ließ Konkurrenten wie „Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft“ und „Dune: Teil Zwei“ hinter sich.
„Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug“ erreichte 5,01 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 22,7 Prozent. Damit setzte er sich deutlich gegen „Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft“ durch, der auf 3,11 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent Marktanteil) kam. Dieselbe Folge von „Lena Lorenz“ wurde später auf ZDF wiederholt und erzielte dort nur noch 0,27 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 7,0 Prozent.
Später am Abend führte das „heute journal“ des ZDF mit 2,83 Millionen Zuschauern und 14,1 Prozent Marktanteil. Es lag damit vor der ARD-Sendung „extra 3“, die 2,30 Millionen Zuschauer (12,0 Prozent) verzeichnen konnte.
Bei den jüngeren Zuschauern (14 bis 49 Jahre) gewann „Germany’s Next Topmodel“ auf ProSieben die Prime Time mit 0,44 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 11,7 Prozent. Insgesamt sahen die Show um 20:15 Uhr 1,04 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 5,1 Prozent.
„Das 1%-Quiz“ auf Sat.1 lockte 1,30 Millionen Zuschauer an und erreichte einen Marktanteil von 6,2 Prozent. Bereits früher am Abend hatte dieselbe Quizshow bei den jüngeren Zuschauern 0,31 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 8,3 Prozent erzielt.
RTLs „Dune: Teil Zwei“ kam auf 1,03 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 5,4 Prozent. Auf ARD One verfolgten 0,88 Millionen Zuschauer das zweite Halbfinale des „Eurovision Song Contest“ (Marktanteil: 4,7 Prozent) – leicht weniger als die 0,92 Millionen, die am Dienstag das erste Halbfinale gesehen hatten.
Der Krimi „Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug“ war damit die meistgesehene Sendung des Abends. Auch die Nachrichtenformate des ZDF und die Programme für jüngere Zuschauer schnitten stark ab. Die privaten Sender Sat.1 und ProSieben verzeichneten mit Quiz- und Reality-Formaten solide Quoten.
