30 June 2026, 00:21

Kriminalstatistik 2025: Rückfallquoten bei Gewaltdelikten zeigen große Unterschiede nach Herkunft

Wer begeht immer wieder Gewaltverbrechen in Deutschland

Kriminalstatistik 2025: Rückfallquoten bei Gewaltdelikten zeigen große Unterschiede nach Herkunft

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Deutliche Unterschiede bei Wiederholungstaten von deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen

Die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 offenbart erhebliche Unterschiede bei wiederholten Gewaltdelikten zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Nichtdeutsche Staatsangehörige, die 14,9 Prozent der Bevölkerung stellen, machten im vergangenen Jahr 42,9 Prozent aller Tatverdächtigen in diesem Bereich aus. Die Daten zeigen zudem deutliche Abweichungen bei den Rückfallquoten zwischen verschiedenen Nationalitäten.

Bei deutschen Tatverdächtigen, die wegen Gewaltdelikten ermittelt wurden, lagen die Anteile für eine zweite Straftat bei 8,2 Prozent, für eine dritte bei 1,8 Prozent und für vier bis fünf Wiederholungstaten bei 0,8 Prozent. In vielen Fällen waren die Werte bei nichtdeutschen Gruppen deutlich höher. Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Rückfallraten auf: 16,4 Prozent standen im Verdacht, eine zweite Tat begangen zu haben, 6 Prozent eine dritte. Bei marokkanischen Tatverdächtigen folgten 15 Prozent mit einem zweiten und 5,3 Prozent mit einem dritten Ermittlungsverfahren.

Syrische Tatverdächtige zeigten Rückfallquoten von 10,3 Prozent bei einer zweiten und 3 Prozent bei einer dritten Straftat. Ukrainische Tatverdächtige lagen mit 8,3 Prozent bei der zweiten und 1,7 Prozent bei der dritten Wiederholungstat niedriger. Afghanische Tatverdächtige wiesen Werte von 10,7 Prozent für eine zweite und 2,4 Prozent für eine dritte Tat auf.

Der Bericht thematisiert zudem den Fall von Islam El M., einem wegen Gruppenvergewaltigung verurteilten Straftäter, der in Deutschland geboren wurde. Obwohl er im Besitz eines deutschen Passes ist, benötigte er während seines Prozesses einen Dolmetscher. Er wird nun als deutscher Sexualstraftäter geführt.

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Die Veröffentlichung der Statistik hat eine Debatte ausgelöst. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“ und warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die Sicherheit der Bevölkerung zu stellen. Die Daten bieten eine detaillierte Aufschlüsselung der wiederholten Gewaltdelikte nach Nationalitäten für das Jahr 2025.

Quelle