KI revolutioniert Augenklinik Freiburg: Schnellere Diagnosen und mehr Sicherheit
Marko MargrafKI revolutioniert Augenklinik Freiburg: Schnellere Diagnosen und mehr Sicherheit
Die Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg hat ein KI-System eingeführt, das medizinische Unterlagen analysiert. Finanziert wird die Technologie vom Förderverein Freunde der Augenklinik. Das System läuft nun durchgehend und unterstützt das Personal – etwa bei Qualitätskontrollen oder der schnelleren Erkennung möglicher Behandlungsrisiken.
Die KI durchsucht medizinische Berichte automatisch, extrahiert dabei zentrale Informationen und übernimmt so Aufgaben, die sonst manuell erledigt werden müssten. Dadurch verkürzt sich die Auswertungszeit, während alle Datenverarbeitungsprozesse innerhalb des Klinikums bleiben. Die Patientendaten sind dabei optimal geschützt, da keine externen Server genutzt werden.
Neben der Qualitätssicherung identifiziert das System auch Patienten, die für klinische Studien infrage kommen könnten. Das ermöglicht es dem Personal, gezielt auf Betroffene zuzugehen und die Rekrutierung zu beschleunigen. Auch andere Fachabteilungen des Klinikums setzen die Technologie bereits ein, wenn auch noch keine konkreten Zahlen oder Zeitpläne veröffentlicht wurden.
Die Einführung der KI markiert einen Wandel in der Handhabung medizinischer Dokumente an der Klinik: Sie entlastet das Personal von administrativen Aufgaben und verbessert gleichzeitig die Passgenauigkeit bei der Auswahl von Studienteilnehmern. Die Datensicherheit bleibt dabei vollständig in der Hand des Zentrums – externe Datenübertragungen sind nicht erforderlich.