26 June 2026, 14:23

K+S setzt auf Windstrom-Direktlieferung für klimaneutrale Kali-Produktion

Ab August: Strom direkt aus dem Windpark für das K+S Werra-Werk

K+S setzt auf Windstrom-Direktlieferung für klimaneutrale Kali-Produktion

K+S setzt auf neue Strategie für die Energieversorgung seines Kalibergswerks im Werra-Revier

Das Unternehmen hat mit MPC Capital einen Direktliefervertrag für Windstrom abgeschlossen – und umgeht damit das öffentliche Netz. Damit unterstützt der Düngemittelhersteller sein Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden.

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Ab August werden zwei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11,4 Megawatt das Werra-Verbundwerk versorgen. Die Anlagen stehen nördlich von Philippsthal an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen und gehören MPC Capital. Bei Volllast decken sie etwa zehn Prozent des Strombedarfs des Standorts ab.

Die direkte Anbindung ermöglicht eine effizientere Nutzung der Windenergie und entlastet zugleich das lokale Stromnetz im Werra-Revier. K+S investierte einen mittleren sechsstelligen Betrag in den Anschluss der Windräder; die technischen Arbeiten wurden innerhalb weniger Wochen abgeschlossen.

Durch den direkten Stromeinkauf kann das Unternehmen seine Energiekosten langfristig planen und Netzentgelte sparen. Der Windstrom fließt unmittelbar in die Produktion von Düngemitteln und anderen Erzeugnissen am Standort ein. Dr. Jens Christian Keuthen, Vorstandsmitglied von K+S, betonte, dass das Projekt Teil der Unternehmensstrategie sei, die Emissionen bis 2045 deutlich zu reduzieren.

Die neue Anlage geht im August in Betrieb und markiert einen Schritt zur Verringerung der Abhängigkeit von externen Stromquellen. Gleichzeitig stärkt die Lösung die Kontrolle von K+S über die eigene Energieversorgung und -kosten.

Quelle