29 June 2026, 02:27

IKEA schrumpft seine Läden – warum kleinere Märkte die Zukunft sind

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie kleiner Möbelläden

IKEA schrumpft seine Läden – warum kleinere Märkte die Zukunft sind

IKEA ändert sein Ladenkonzept und setzt künftig auf deutlich kleinere Verkaufsflächen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Umsätze, sich wandelnder Einkaufsgewohnheiten und wachsender Konkurrenz durch Onlinehändler.

Der erste dieser neuen Läden hat in Ingolstadt, Bayern, eröffnet. Weitere Standorte sind in ganz Deutschland geplant, wobei zunächst weltweit 20 kleinere Filialen an den Start gehen sollen. Diese werden im Schnitt etwa 2.950 Quadratmeter umfassen – deutlich weniger als die üblichen 35.000 Quadratmeter eines klassischen IKEA-Marktes.

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Das kompaktere Format bietet rund 2.650 sofort mitnehmbare Artikel und 1.000 Ausstellungsstücke zur Bestellung an. Das ist eine deutliche Reduzierung im Vergleich zu den 10.000 oder mehr Produkten in einem herkömmlichen Geschäft. Kunden nutzen diese Flächen künftig als Schauräume und Beratungszentren, während sie einen Großteil des Sortiments online bestellen und nach Hause liefern lassen.

Die Umstellung ermöglicht es IKEA, auch in Gebieten Fuß zu fassen, in denen große Märkte nicht praktikabel wären. Gleichzeitig hilft sie dem Unternehmen, sich an den schwächelnden Möbelmarkt anzupassen. Online-Verkäufe machen bereits fast 1,5 Milliarden Euro des IKEA-Umsatzes in Deutschland aus – das entspricht etwa einem Viertel der gesamten Erlöse im Land.

Für die künftige Expansion will IKEA verstärkt auf das kleinere Format setzen. Diese Läden lassen sich schneller und kostengünstiger eröffnen und unterstützen so die Wachstumsstrategie des Unternehmens. Der neue Ansatz ermöglicht es IKEA, mehr Kunden an verschiedenen Standorten zu erreichen. Zudem passt er zum Aufstieg des Online-Handels und den sich ändernden Verbraucherpräferenzen. Die ersten Filialen sind bereits in Betrieb, weitere sollen folgen.

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