IG Metall sichert Lohnerhöhungen für 7.500 Beschäftigte in Metall- und Feinwerktechnik
Juan MentzelIG Metall sichert Lohnerhöhungen für 7.500 Beschäftigte in Metall- und Feinwerktechnik
Rund 3,8 Millionen Beschäftigte in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben durch einen neuen Tarifvertrag eine Lohnerhöhung erhalten. Die von der IG Metall 2022 ausgehandelte Vereinbarung umfasst Inflationsausgleiche und gestaffelte Gehaltserhöhungen, um den Arbeitnehmern bei steigenden Lebenshaltungskosten zu helfen.
Nun profitieren auch 7.500 Mitarbeiter aus den Bereichen Metallbau und Feinwerktechnik von höheren Löhnen – trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen.
Die aktuelle Lohnerhöhung für 7.500 Beschäftigte folgt einem umfassenderen Abkommen, das bereits im vergangenen Jahr 30.000 Arbeitnehmern in denselben Branchen zugutekam. Damals wurden die Gehälter an die Inflation und steigende Ausgaben angepasst.
Laut den neuen Regelungen erhalten die Betroffenen ab Dezember 2023 eine Lohnerhöhung von 2,2 Prozent, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 2,4 Prozent im September 2024. Die Maßnahme soll in wirtschaftlich unsicheren Zeiten finanzielle Entlastung bieten.
Auch Auszubildende im Glaserhandwerk erhalten höhere Ausbildungsvergütungen. Lehrlinge im ersten Jahr verdienen künftig 1.040 Euro monatlich, mit jährlichen Steigerungen von 50 Euro in den Folgejahren. Diese Anpassung steht im Einklang mit den Bestrebungen, jüngere Arbeitnehmer beim Berufseinstieg besser zu unterstützen.
Der frühere Tarifvertrag von 2022 für 3,8 Millionen Beschäftigte umfasste eine Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 1.200 Euro, die in drei Raten à 400 Euro ausgezahlt wurde. Zudem stiegen die Löhne ab Juni 2023 um 3,2 Prozent, und ab Mai 2024 folgt eine weitere Erhöhung um 3,3 Prozent. Diese Schritte sollten die Kaufkraft der Haushalte angesichts der Inflation stärken.
Die jüngsten Lohnerhöhungen bringen 7.500 Beschäftigten in Metallbau und Feinwerktechnik sofortige finanzielle Unterstützung. Auch Auszubildende im Glaserhandwerk profitieren von höheren Ausbildungsvergütungen. Die Anpassungen folgen einem bundesweiten Trend zu inflationsgebundenen Lohnerhöhungen in den deutschen Industriezweigen.






