Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Stadtteile autofrei für 11.000 Radfahrer täglich
Marko MargrafHeidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Stadtteile autofrei für 11.000 Radfahrer täglich
In Heidelberg hat der Bau der Gneisenaubrücke begonnen – ein zentrales Projekt für das Radverkehrsnetz der Stadt. Die 128 Meter lange Konstruktion wird die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim ohne Autoverkehr oder Barrieren verbinden. Nach Fertigstellung sollen täglich rund 11.000 Radfahrer die Strecke nutzen.
Die Brücke ist Teil des landesweiten RadNETZ BW in Baden-Württemberg. Zudem verknüpft sie drei schnelle Radrouten: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Langfristig ist geplant, die Verbindung über den Neckar bis zum Campus Neuenheimer Feld und dem Universitätsklinikum zu verlängern.
Die Baukosten für die Gneisenaubrücke belaufen sich auf etwa 19 Millionen Euro. Da das Projekt den Radverkehr und den Klimaschutz fördert, übernimmt das Land 75 Prozent der Kosten – rund 13,75 Millionen Euro. Während die Arbeiten an der Brücke bereits begonnen haben, soll die Neckarquerung ab 2027 realisiert werden.
Nach ihrer Fertigstellung bietet die Gneisenaubrücke eine direkte, autofreie Verbindung zwischen wichtigen Stadtteilen. Die Landesförderung unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für die Verbesserung der Heidelberger Verkehrsanbindungen. Radfahrer profitieren von schnelleren und sicheren Verbindungen innerhalb der Stadt und darüber hinaus.






