Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis: Gefährliche Stoffe und Verletzte simuliert
Franka MeisterGroßübung im Rheingau-Taunus-Kreis: Gefährliche Stoffe und Verletzte simuliert
Großangelegte Notfallübung im Rheingau-Taunus-Kreis am Mittwoch
Am kommenden Mittwoch findet im Rheingau-Taunus-Kreis eine großangelegte Notfallübung statt. Simuliert wird ein schwerer Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten. Über 350 Einsatzkräfte und Beteiligte werden an der Übung teilnehmen.
Der sichtbare Teil der Übung dauert von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr. Im Mittelpunkt steht das Gebiet um die Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach. Um die Situation realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt.
Anwohner müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen in der Region rechnen. Betroffen sind vor allem die Strecken zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie zwischen dem Gewerbegebiet und den Kreisverwaltungsgebäuden in Bad Schwalbach. Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die Alte Bäderstraße zu nutzen.
Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzteams zu testen. Geprüft werden die Einsatzbereitschaft verschiedener Rettungskräfte und ihre Fähigkeit, einen Großschadensfall mit gefährlichen Substanzen und Verletzten zu bewältigen.
An der Aktion beteiligen sich Feuerwehrleute, Rettungsteams, Polizei und weitere Einsatzkräfte. Die lokalen Behörden betonen, dass es sich ausschließlich um eine Trainingsübung handelt. Es bestehe keine reale Gefahr, doch in den ausgewiesenen Bereichen könnten Anwohner vermehrten Verkehr und Rauchentwicklung wahrnehmen.






