Grenzpolizei stoppt Angolaner mit gefälschten Papieren an der Kehl-Europabrücke
Juan MentzelGrenzpolizei stoppt Angolaner mit gefälschten Papieren an der Kehl-Europabrücke
Die deutsche Grenzpolizei verzeichnet einen Anstieg gefälschter Dokumente an Grenzübergängen wie der Kehl-Europabrücke. Innerhalb des vergangenen Jahres wurden rund 1.200 Fälle von gefälschten Aufenthaltstiteln oder Ausweispapieren aufgedeckt. Erst kürzlich versuchte ein 33-jähriger Angolaner mit falschen Papieren einzureisen.
Bundesbeamte stoppten den Mann aus Angola am Grenzübergang Kehl-Europabrücke. Er legte einen portugiesischen Aufenthaltstitel vor, der nicht ihm gehörte. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Sachen wurde zudem ein gefälschter portugiesischer Personalausweis gefunden.
Der Mann wurde umgehend die Einreise verweigert und nach Frankreich zurückgeschickt. Die Behörden haben ihn nun wegen Besitzes falscher amtlicher Dokumente, Missbrauchs von Ausweispapieren und versuchter unerlaubter Einreise nach Deutschland angeklagt.
Dieser Fall reiht sich in einen größeren Trend ein: Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die Grenzpolizei an wichtigen Kontrollpunkten im ganzen Land etwa 1.200 ähnliche Vorfälle.
Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen seines Versuchs, mit gefälschten Papieren einzureisen. Die deutschen Grenzkontrollen bleiben verschärft, da weiterhin gefälschte Dokumente an Einreisestellen auftauchen. Weitere Details zur laufenden Ermittlung wurden von den Behörden bisher nicht bekannt gegeben.






