Grenzbeamte entdecken gefälschte Papiere bei marokkanischem Reisendem in Altenheim
Ron StollGrenzbeamte entdecken gefälschte Papiere bei marokkanischem Reisendem in Altenheim
Bundespolizisten stoppten gestern Abend an der Grenzübergangsstelle Altenheim einen Fernreisebus aus Frankreich. Bei der Kontrolle deckten sie einen Fall von Urkundenfälschung auf, der einen 25-jährigen marokkanischen Reisenden betraf. Der Mann hatte versucht, mit mehreren gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen.
Der Passenger präsentierte zunächst einen marokkanischen Pass sowie eine rumänische Aufenthaltserlaubnis. Bei einer genaueren Prüfung stellten die Beamten fest, dass beide Papiere Fälschungen waren. Zudem fanden sie einen gefälschten italienischen Personalausweis in seinem Besitz.
Dem Mann wurde umgehend die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Behörden leiteten seine Abschiebung nach Marokko ein und verhängten ein mehrjähriges Einreiseverbot. Dieser Vorfall reiht sich in ähnliche Fälle der letzten Wochen ein, darunter ein gefälschter litauischer Aufenthaltstitel am Flughafen Köln/Bonn am 18. März sowie ein falscher pakistanischer Führerschein am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden am 23. März.
Eine offizielle Gesamtstatistik zu gefälschten Dokumenten, die im vergangenen Jahr an deutschen Grenzen entdeckt wurden, gibt es nicht. Allerdings deuten einzelne Berichte darauf hin, dass weiterhin versucht wird, mit gefälschten Papieren ins Land zu gelangen.
Der 25-Jährige muss nun mit einem langfristigen Wiedereinreiseverbot rechnen. Grenzbeamte kontrollieren weiterhin gezielt nach gefälschten Reisedokumenten. Der Fall ist ein weiteres Beispiel für Versuche, Einreisebestimmungen mit gefälschten Ausweisdokumenten zu umgehen.






