Gewalt an Bahnhöfen: Polizei sucht Zeugen nach Angriffen in Dresden und Tübingen
Marko MargrafGewalt an Bahnhöfen: Polizei sucht Zeugen nach Angriffen in Dresden und Tübingen
Die Polizei ermittelt in zwei getrennten Gewaltvorfällen an deutschen Bahnhöfen, auch wenn detaillierte Statistiken zu solchen Fällen weiterhin begrenzt sind. Ein Angriff ereignete sich im März 2026 am Dresdner Hauptbahnhof, ein weiterer im vergangenen Sommer am Hauptbahnhof Tübingen. Die Behörden bitten nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung der Verantwortlichen.
Der jüngste Vorfall spielte sich am 11. März 2026 gegen 17:25 Uhr auf Gleis 5 des Dresdner Hauptbahnhofs ab. Ein Mann, der der Beschreibung entspricht – etwa 1,90 Meter groß, mit vollem Bart, ungepflegtem Äußeren und zerrissener Kleidung – war in verbale und körperliche Aggression verwickelt. Die Polizei griff zweimal ein, konnte den Verdächtigen bisher jedoch nicht ausfindig machen.
Am 16. Juli 2025 wurde eine 20-jährige Frau am Hauptbahnhof Tübingen angespuckt und verbal beleidigt. Das Opfer erstattete nachträglich Anzeige, sodass der Täter weiterhin unbekannt blieb. Weitere Details zum Angreifer wurden nicht veröffentlicht.
Trotz dieser Vorfälle existieren keine umfassenden Daten zu ähnlichen Zwischenfällen an deutschen Bahnhöfen im vergangenen Jahr. Die meisten verfügbaren Informationen beziehen sich auf allgemeine Gewaltkriminalität, nicht auf bahnhöfspezifische Fälle.
Die Bundespolizei ruft nun in beiden Fällen Zeugen auf, sich zu melden. Hinweise können an das Bundespolizeiinspektion Stuttgart unter der Rufnummer +49 711 / 87035-0 gerichtet werden.
Die Ermittlungen zu den Angriffen dauern an, wobei die Polizei auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen ist, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ohne umfassendere Statistiken bleibt das gesamte Ausmaß solcher Vorfälle an Bahnhöfen unklar. Die Behörden fordern alle Personen mit relevanten Informationen auf, sich zu melden.






