21 April 2026, 06:30

Frühling alarmiert: Warum freilaufende Hunde Wildtiere in Gefahr bringen

Zwei Hunde laufen durch einen bewaldeten Bereich mit Grünfläche, mit Text unten im Bild.

Frühling alarmiert: Warum freilaufende Hunde Wildtiere in Gefahr bringen

Frühling bedeutet Brut- und Nestbauzeit für viele Wildtiere

Mit dem Frühling beginnt für viele Wildtiere die Brut- und Nestbauzeit. Aus diesem Anlass erinnert die Stadtbetriebe Grevenbroich die Bevölkerung daran, Hunde verantwortungsvoll zu führen, um die heimische Tierwelt zu schützen. Freilaufende Hunde können erhebliche Störungen verursachen – mit der Folge, dass Nester verlassen werden oder Jungtiere nicht überleben.

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Klare Regeln in Nordrhein-Westfalen In Nordrhein-Westfalen gelten klare Vorschriften: Hunde müssen in besiedelten Gebieten, auf öffentlichen Straßen, in Einrichtungen und im Nahverkehr an der Leine geführt werden. Bestimmte Rassen oder als gefährlich eingestufte Hunde müssen zudem gemäß dem Landeshundegesetz einen Maulkorb tragen.

In freier Natur und in Wäldern dürfen Hunde nur auf ausgewiesenen Hauptwegen frei laufen. Betreten sie Waldstücke, Felder oder Weiden, müssen sie angeleint werden. Selbst auf Wald- und Feldwegen müssen Hunde unter Kontrolle bleiben und dürfen die Wege nicht verlassen.

Zunehmende Probleme durch freilaufende Hunde Der Stadtförster Frank Wadenpohl verzeichnet eine Zunahme von Vorfällen durch freilaufende Hunde. Schon ihre bloße Anwesenheit kann Wildtiere stressen und in der kritischen Brutzeit Fluchtverhalten auslösen. Solche Störungen können langfristige Auswirkungen auf das lokale Ökosystem haben.

Die Regelungen sollen den Ausgleich zwischen Haustierhaltung und Artenschutz sicherstellen. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften können Hundebesitzer dazu beitragen, dass Wildtiere ihre Jungen ungestört großziehen können. Die Behörden werden die Einhaltung der Bestimmungen auch in den kommenden Frühlingswochen weiter überwachen.

Quelle