09 May 2026, 20:27

Freiburg errichtet Schutzzaun um Synagoge nach antisemitischen Vorfällen

Schwarzes und weißes Foto eines Gebäudes in Jerusalem mit Fenstern, Türen und einem Metallzaun, das mutmaßlich eine jüdische Synagoge ist.

Freiburg errichtet Schutzzaun um Synagoge nach antisemitischen Vorfällen

In Freiburg wird bald ein Schutzzaun um die Synagoge der Stadt errichtet. Die Entscheidung folgt wiederholten Forderungen der Jüdischen Gemeinde nach verbesserten Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden haben das Projekt nun genehmigt, das auf die zunehmenden Angriffe auf jüdisches Leben in Deutschland reagiert.

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Der etwa 1,75 Meter hohe Zaun wird die Synagoge umschließen, dabei aber den offenen Charakter des Platzes bewahren. Durch sein transparentes Design bleibt die Sicht erhalten, und das Erscheinungsbild des Areals wird nicht beeinträchtigt. Die Kosten des Projekts werden auf rund 120.000 Euro geschätzt, wobei der Zentralrat der Juden in Deutschland 27.500 Euro beisteuert.

Bürgermeister Martin Horn betonte, der Schutz jüdischen Lebens bleibe für die Stadt oberste Priorität. Die Jüdische Gemeinde begrüßt die Pläne und hebt hervor, dass die Absperrung die Sicherheit für Mitglieder und Besucher erhöhen werde. Gleichzeitig ermögliche sie einen würdigen Raum für Gedenkveranstaltungen.

Die Caritas Freiburg übernimmt die Planung und Umsetzung des Zaunbaus. Die Arbeiten sollen beginnen, sobald die endgültigen Genehmigungen vorliegen.

Der neue Schutzzaun ist eine direkte Antwort auf langjährige Sicherheitsbedenken. Sobald er steht, wird er ein sicheres Umfeld für Gottesdienste und Gedenken schaffen. Das Projekt steht für die anhaltenden Bemühungen, Antisemitismus entgegenzuwirken und jüdische Einrichtungen in der Region zu schützen.

Quelle